Kita-Kinder von St. Jakobus pflücken Äpfel im "eigenen" Garten und verfolgen Saftherstellung in ...
Selbst geerntet schmeckt einfach besser

Mehr als zwei Zentner Äpfel vom Baum aus dem eigenen Kita-Garten brachten die Vorschulkinder von St. Jakobus im Bollerwagen zur Apfelmosterei im Kloster. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
27.09.2014
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(sön) Aufregung herrschte bei den Kleinen des Kindergartens St. Jakobus - ging es doch darum, "aus unseren selbst gepflückten Äpfeln leckeren Apfelsaft zu machen".

Dazu hatten die Kinder schon einiges an Vorarbeit geleistet: Gemeinsam mit den Erzieherinnen, unterstützt von vielen Eltern, mussten zunächst vom "alten, treuen Apfelbaum" im Kita-Garten die Früchte gepflückt werden. Vier Zentner waren es am Ende. Die mussten dann natürlich auch gewaschen in Säcke abgepackt werden.

Mehr als zwei Zentner Äpfel hatten die 19 Vorschulkinder auf ihren Bollerwagen geladen, als sie sich mit ihren Erzieherinnen Inge Rogenhofer und Kerstin Bethke auf den Weg zur Apfelmosterei der Umweltstation des Klosters machten. Dort wartete bereits Bruder Robert Reiner auf die Jungen und Mädchen. "Und etz müssen's unsere Äpfel a nu amal waschen", moserte einer der Kleinen, als die Ernte zum Waschen in große Bottiche gefüllt wurde. Dann wurden sie mit einem großen Schöpflöffel in die Mühle zum Schnitzeln eingefüllt. "Heut' heißt des auf Neudeutsch geschreddert", erklärte Bruder Robert den lautstarken Vorgang.

Die so entstandene Maische - einige mutige Kinder nahmen Kostproben davon - wurde dann gepresst und als Most abgefüllt. Darunter, auch Rohsaft genannt, versteht man frisch gepressten und noch nicht vergorenen Saft, erfuhren die Kinder. Von Süßmost spricht man, wenn der gepresste Saft pasteurisiert, also im Wärmetauscher kurz auf mindestens 80 Grad erhitzt und dann möglichst luftdicht gelagert wird.

Alle freuen sich nun darauf, dass sie den frisch gepressten Apfelsaft im Kindergarten nun pur oder mit Mineralwasser als Schorle genießen können.
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