Mehr Raum für Energiefragen

Entzerren soll die Trennung von Vorstand und Beiratsgremium die Arbeit des ZEN-Fördervereins. Da waren sich dessen Vorsitzender Markus Dollacker (rechts) und Ludwig Ried (links) von der GMK mbH einig. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
14.12.2015
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Der Förderverein des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) erhält eine neue Struktur. Kernstück dabei: Das Vorstandgremium wird personell schlanker, der Fachbeirat verselbstständigt sich und kann in Zukunft bis zu 15 Köpfe zählen.

(sön) Bei der Jahreshauptversammlung des ZEN-Fördervereins im Fürstensaal des Klosters stellte Ludwig Ried von der dabei federführenden GMK mbH die Umstrukturierung vor. Sie ist mit Satzungsänderungen verbunden.

Vorsitzender Markus Dollacker (Ensdorf) brachte nach eingehender Diskussion das Ganze auf den Punkt: "Das Wesentliche dabei ist, dass durch Trennung von Vorstand und Fachbeirat die Arbeit des Vorstands entzerrt wird." Bisher sei, da in Vorstandssitzungen viel Zeit für organisatorische und formalistische Tagesordnungspunkte gebraucht wurde, das Fachliche zu kurz gekommen. Der Fachbeirat könne nun separat Ideen erarbeiten und fachlich vertieft in die ZEN-Arbeit einbringen. Dadurch werde in Zukunft, so Dollacker, eine effektivere Arbeit des ZEN-Fördervereins möglich, die Geschäftsstelle entlastet und auf eine noch effizientere Basis gestellt.

Büro jetzt größer

Zuvor hatte Geschäftsführer Gerhard Kopf aus der Arbeit der Geschäftsstelle berichtet, deren Büroräume erweitert wurden. Kopf blickte zurück auf Veranstaltungen, gab Einblick in das Vortragsprogramm und den neu eingeführten "runden Tisch" an wechselnden Orten. Dass das ZEN von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner als "Gestalter der Energiewende" ausgezeichnet worden sei, freue ihn sehr. Auch viele Organisationen hätten sich beim ZEN über Energiethemen informiert. In Sulzbach-Rosenberg habe man einen Tag der E-Mobilität organisiert, den Gemeinden Hohenburg, Rieden, Ebermannsdorf und der Stadt Sulzbach-Rosenberg einen E-Transporter zum Test vermittelt. Weiter ging Kopf auf Aktionstage im Landkreis, das Projekt Stromspar-Check plus, die Ensdorfer Stromtankstelle sowie Projekte wie "Die grüne Hausnummer" ein. Der Haushaltsplan 2016 wurde ohne Gegenstimme genehmigt.

"Mein Ziel ist die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts, insbesondere auch, ein Klimanetzwerk zu schaffen", betonte Katharina List, die seit Februar als Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises in den Räumen des ZEN tätig ist. Sie erläuterte ihre bisherigen Aktivitäten wie die Photovoltaik-Eigenverbrauchsinitiative "PV-Evi" oder die erfolgreich im Landkreis mit den Klimaschutzmanagern Markus Schwaiger und Vincent Clarke gelaufene "InfoTour AS".

Wenn die endgültige Fassung der neuen Satzung vorliegt, wird zu einer Versammlung mit Genehmigung der Satzung und Neuwahl des Vorstands geladen. Letzterer benennt dann die Mitglieder des Fachbeirats.
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