Modernes Licht für die Schule

Nicht mehr zeitgemäß und teuer: Die marode Beleuchtung der Mittelschule Ensdorf wird erneuert. Das hat jetzt der Gemeinderat entschieden. Bild: tra
Lokales
Ensdorf
05.12.2014
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Die Beleuchtung der Mittelschule Ensdorf ist in die Jahre gekommen. Das macht sich jetzt auch immer mehr wirtschaftlich bemerkbar.

Die Anlage soll saniert werden. Den Auftrag hierfür hat der Gemeinderat einstimmig dem Elektroplanungsbüro Klotz aus Amberg erteilt. Norbert Klotz stellte dem Gremium nun das Leistungsspektrum seiner Arbeiten vor. Zunächst werde der Bestand erfasst, dann ermittle ein spezielles Berechnungsprogramm die passende Beleuchtung. Es folge eine Kostenberechnung, ehe ein Leistungsverzeichnis erstellt werde, das dann an die Anbieter gehe. Auch die Bauüberwachung übernimmt das Elektroplanungsbüro.

Um einen 30-prozentigen Zuschuss vom Bundesumweltministerium erhalten zu können, müssten bestimmte Kriterien erfüllt werden, informierte Klotz. Unter anderem müssten über 50 Prozent an Leistung eingespart werden: Das ist nach Ansicht des Fachmanns in diesem Fall kein Problem. Realistisch seien Gesamtkosten von geschätzt knapp über 200 000 Euro. Darin enthalten sind die 40 200 Euro Planungskosten, die auf die Honorarordnung zurückzuführen sind, wie Klotz auf Anfrage von Gemeinderat Hans Eichenseer (SPD) in der Sitzung erklärte.

Nachträglich genehmigt wurde die Vergabe der Straßenmarkierung auf der Gemeindeverbindungsstraße Hirschwald-Waldhaus an die Firma Feichtner & Bossert (Traunreut-Biebing) für 5230 Euro. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan "Dienstleistungszentrum Don Bosco" habe keine Probleme ergeben, die nicht schon bekannt gewesen wären, fasste Bürgermeister Markus Dollacker zusammen.

Positiv beschieden wurde ein Antrag der Schützengesellschaft Edelweiß Wolfsbach auf Zuschuss für ein Luftgewehr, das speziell auch für Senioren geeignet ist. Es kostet 1490 Euro. Von keiner bis zu 1000 Euro Unterstützung reichte die Spanne der Vorschläge im Rat. Eine Mehrheit fand dann der Kompromissvorschlag von 490 Euro.

In seinen Bekanntgaben informierte der Bürgermeister darüber, dass die Gemeinde vom Kindergartendefizit (13 886 Euro) satzungsgemäß 80 Prozent (11 109 Euro) tragen muss.
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