Pfadfinder präsentieren Schwank: Samstag ist Premiere
Lachen erwünscht

So beginnt alles: In "Blauer Montagsstimmung" singen Schneider Sebastian Gaißreiter und Lehrbub Girgl das Lied vom Fensterstock-Hiasl. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
15.04.2015
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(sön) Seit Wochen probt die Laienspielgruppe unter Regie von Herbert Scharl. Jetzt, am Samstag, 18. April, um 19 Uhr wird's ernst: Die Ensdorfer Pfadfinder St. Georg haben Premiere mit dem Schwank von Max Neal und Max Ferner "Der Hunderter im Westentaschl" im Theatersaal im Haus der Begegnung.

Im Haus des Schneidermeisters Sebastian Gaißreiter herrscht blanke Not: Seine Frau Barbara kann nur "Köstlichkeiten" wie Malzkaffee und Sauerkraut auftischen, was den ewig hungrigen Lehrbuben Girgl besonders hart trifft. Geld ist nicht einmal für den Faden da, um die Joppe für Knecht Fallbacher fertig zu nähen.

Dabei ist das ohnehin der einzige Auftraggeber, und auch der kann erst beim nächsten Wochenlohn zahlen. Die Untergangsstimmung verstärkt noch der protzige Großbauer Xaver Gössenberger, der wegen einer fälligen Schuld von Hundert Mark mit der Versteigerung des Anwesens droht. Auch Schneiderstochter Evi kann da nicht helfen, obwohl der einzige Sohn des Gläubigers in sie verliebt ist. Doch der Gössenberger hat längst eine betuchte Bauerstochter für seinen Andreas ausgesucht.

Die Situation scheint aussichtslos, bis der Gaißreiter ausgerechnet in der Weste seines Erzfeindes einen Hunderter findet. Der stürzt ihn in einen schweren Kampf mit seinem Gewissen. Nach etlichen Maß Bier wird ihm zwar klar, dass er ehrlich bleiben will - aber er ist so benebelt, dass er das Geld in eine falsche Weste steckt. Wie das ausgeht, wird erst in den Aufführungen verraten.

Neben Jochen Lehr als Schneidermeister stehen Agnes Graf als dessen Frau Barbara, Theresa Hofmann als Tochter Evi und Christoph Rester als Lehrbub Girgl auf der Bühne. Jörn Seifert mimt den Großbauern Xaver Gössenberger, Tobias Rester dessen Sohn Andreas, Werner Scharl tritt als Holzknecht Paulus Faulbacher und Herbert Scharl als Arbeiter auf.

Für die Maske ist wieder Margot Babl verantwortlich, Souffleuse ist Sieglinde Scharl.
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