Platz für die Allerkleinsten

Direkt neben dem Kindergarten (links) wird die Krippe gebaut. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
01.12.2015
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Der Beschluss fiel einstimmig: In Ensdorf wird eine zweigruppige Kinderkrippe gebaut. Sie soll 2017 fertig werden.

(sön) Im Gemeinderat hatte Diplom-Ingenieur Thomas Hollweck von der HC-Plan und Bau GmbH detailliert die Planung vorgestellt. Die Krippe auf dem Grundstück neben dem Kindergarten wird eine Grundfläche von 20 mal 12 Metern haben. Sie wird eingeschossig, ein moderner Bau "mit viel Stahl und Glas" und einem Walmdach mit roten Ziegeln.

Ein umlaufendes Vordach soll ganzjährig die Sonne einfangen beziehungsweise vor ihr schützen. Zudem erhält das neue Gebäude eine überdachte Verbindung zum Kindergarten, um als geschlossene Einheit zu erscheinen. Zur Krippe gehören zwei Gruppenräume mit entsprechenden Sanitäranlagen, ein Gruppennebenraum und ein Wartebereich, ein Büro für die Leitung und ein Sozialraum für das Personal.

Der Außenbereich, 250 Quadratmeter groß, wird als Spiel- und Freifläche gestaltet. Der Eingang wird, auch für den Kindergarten, an der Rückseite sein. Eine 6,50 Meter breite Zufahrt ermöglicht Eltern die Anfahrt mit Autos, wodurch laut Hollweck ein großes Stück Sicherheit geschaffen wird. 16 Parkplätze für Personal und Besucher sind vorgesehen. Die zweigruppige Krippe ist laut Hollweck für 24 Kinder zwischen einem und drei Jahren konzipiert. Die Gesamtkosten würden 950 000 Euro nicht überschreiten. Auf eine maximale staatliche Förderung von bis zu 500 000 Euro könne die Gemeinde hoffen. "Das Ganze ist ein wohldurchdachter Entwurf. Es sprechen aber noch viele Stellen mit, wenngleich mit den entscheidenden bereits fundierte Vorgespräche stattgefunden haben", erklärte der Planer.

Die Gemeinderäte waren von dem "heimeligen Charakter" des übersichtlichen Baus überzeugt, in dem sich "Kinder und Erzieher sicherlich wohl fühlen werden", so die Meinung des Gremiums. "Geeignetes Personal für die Kinderkrippe zu finden, wird das Spannendste werden", kündigte Bürgermeister Markus Dollacker an.

Einstimmig war das Votum der Räte, die Planung in Abstimmung mit den Zuschussträgern und Fachstellen weiterzuverfolgen sowie die entsprechenden Förderanträge zu stellen. In der nächsten Klausursitzung will man sich intensiv mit dem Projekt befassen und in den Haushaltsplan 2016 dann auch die notwendigen Mittel einstellen.
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