Politischer Frühschoppen mit Bezirksrat Richard Gaßner - Für medizinische Einrichtungen viel ...
Kreishaushalt ganz ohne Getöse

Lokales
Ensdorf
02.06.2015
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(sön) Nach einem Exkurs in die Bundespolitik zeigte sich Bezirksrat Richard Gaßner bei einem politischen Frühschoppen des SPD-Ortsvereins im Gasthaus Dietz zufrieden, "dass der Kreishaushalt ohne großes Getöse verabschiedet worden ist".

Bürgernahe Versorgung

Positiv sieht er die Ausgliederung des St.-Anna-Krankenhauses Sulzbach-Rosenberg und der St.-Johannes-Klinik Auerbach als Kommunalunternehmen. "Die bürgernahe Versorgung muss dem Landkreis auch einen Zuschuss auch wert sein" betonte er. Den Radwegebau, der beim Kreisstraßenbau Standard sein solle, nannte Gaßner "eine bessere ökologische Verkehrsanbindung und auch Baustein für den Tourismus".

Bei Kinderkrippen sollten sich Kommunen "für ein bedarfsorientiertes Angebot und nicht für eine Verwahrung" einsetzen. Gaßner fordert zudem eine Stärkung der Mittelschulen, die einen mittleren Bildungsabschluss vor Ort anböten.

Alle sind gefordert

Alle seien gefordert, sich für eine ökologische Energiewende zu engagieren, "denn Erdöl wird nicht ewig zur Verfügung stehen und die letzten Atomkraftwerke in Deutschland werden 2022 abgeschaltet". Kritisch merkte Gaßner an, "dass man Seehofers 10-H-Regelung nicht verantworten kann. Mit etwas gutem Willen hätte man eine bessere Regelung finden können". Positiv sei, dass der Bezirk die privatisierten medizinischen Einrichtungen im Juni 2014 als kommunale Einrichtung rücküberführt habe "und dabei auch viel Geld in die Hand genommen hat". Als ehemaliger weißer Fleck sei seit 2013 in Amberg jetzt auch die Versorgung und Betreuung in der Jugendpsychiatrie mit 13 Betten im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus gewährleistet. Bis 2017/18 seien 20 Betten für die Erwachsenenpsychiatrie geplant.
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