Siebert-Festspiele gehen weiter

Kollektiver Torjubel bei den Spielern der DJK Ensdorf nach dem Führungstor zum 1:0 durch Sebastian Siebert (Mitte, verdeckt). Bild: Ziegler
Lokales
Ensdorf
22.03.2015
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Er kommt, spielt und trifft: Dominik Siebert schießt die DJK Ensdorf nach seiner Rückkehr zum Erfolg. Sein Bruder legt vor und nach - der erste Dreier 2015 ist perfekt.

Mit einem auch in der Höhe verdienten 3:1-Sieg über den Tabellenzweiten SpVgg Pfreimd sicherte sich die DJK Ensdorf drei eminent wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt der Bezirksliga Nord. Die Schwendner-Truppe begann furios und spielte die Gäste in der ersten Hälfte regelrecht an die Wand. Bereits nach fünf Minuten hätten die Vilstaler führen müssen, doch vergaben Sebastian Siebert (1.) und Fabian Westiner (4.) zwei Riesenmöglichkeiten.

In der 20. Minute setzte Bastian Windisch Rückkehrer Dominik Siebert glänzend in Szene, der aber an Gästeschlussmann Bernhard Lorenz scheiterte. Fünf Minuten später die längst fällige Führung für die blendend aufgelegten Hausherren durch Torjäger Sebastian Siebert, der eine Vorlage seines Bruders Dominik zum 1:0 verwandelte.

Weitere zehn Minuten danach bediente Julian Trager mit einem feinem Anspiel Dominik Siebert, der sich nicht zweimal bitten ließ und das Leder gekonnt zum 2:0 ins Tor spitzelte. Kurz darauf war Julian Trager auf und davon, war aber zu uneigennützig und versuchte statt abzuschließen, einen Mitspieler anspielen, was misslang. Kurz vor der Pause überlief Sebastian Siebert nach einem tollen weiten Pass von Bastian Windisch die Pfreimder Abwehr und versenkte die Kugel aus spitzem Winkel zum 3:0.

Kracher an die Latte

Praktisch im Gegenzug die erste Torchance des Tabellenzweiten durch einen 20-Meter-Freistoß, den Christian Zechmann an die Latte donnerte. Der Spielertrainer der SpVgg steuerte kurz danach alleine aufs DJK-Gehäuse zu, wurde aber in letzter Sekunde von Abwehrspieler Daniel Schmidt abgeblockt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Sebastian Siebert das 4:0 auf dem Fuß, zögerte aber zu lange, nachdem er den Gästekeeper bereits ausgespielt hatte.

An den Innenpfosten

Nach dem Wechsel zeigten die Naabtaler mehr Mut und Aggressivität. Pech hatten sie nach einem Freistoß von Zechmann, als das Leder zunächst am Innenpfosten landete und der Nachschuss weit über den Kasten ging (55.).

Auf der Gegenseite vergaben Matthias Dotzler (60.) und Sebastian Siebert (62.) Riesenmöglichkeiten, für die DJK zu erhöhen. Die Platzherren mussten nun immer mehr ihrem enormen Tempo Tribut zollen. Der Tabellenzweite, der bereits in der 68. Minute durch Andreas Lorenz fast zum Anschlusstreffer gekommen wäre, schaffte diesen wenig später durch Michael Prey (76.). Praktisch im Gegenzug hatte DJK-Torjäger Sebastian Siebert die letzte Torchance, so dass es beim verdienten 3:1 blieb.
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