SPD-Mitglieder in Regensburg auf jüdischen Spuren
Ausflug in Geschichte

Die Sozialdemokraten aus Ensdorf und Birgland/Illschwang erkundeten Regensburg mit Bürgermeisterin und stellvertretender Landrätin Brigitte Bachmann (hinten, Zweite von rechts), Juso-Kreisvorsitzendem Lukas Stollner (zweite Reihe, rechts) sowie Ensdorfs SPD-Vorsitzendem Hans Ram (sitzend, Dritter von links). Bild: sön
Lokales
Ensdorf
25.09.2015
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(sön) Für eine gemeinsame Veranstaltung hatten sich SPD-Ortsvorsitzender Hans Ram und stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, die Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland, mit einem Regensburg-Besuch etwas Besonderes einfallen lassen.

Bei einer thematischen Stadtführung entpuppte sich der Neupfarrplatz als einer der berührendsten Orte: Ihn besiedelten, urkundlich erwähnt, bereits im zehnten Jahrhundert rund 500 jüdische Bürger. Dieses Kapitel endete etwa fünf Jahrhunderte später mit dem Tod des Kurfürsten Max. Nach der Vertreibung der Juden errichteten die Regensburger Stadtherren die heutige evangelische Kirche auf den Resten der Häuser.

Vor einigen Jahren wurden bei Ausgrabungen Überreste der jüdischen Siedlungen freigelegt. Den Grundriss der ursprünglichen Synagoge gestaltete der israelische Künstler Dany Karawan mit Steinquadern, die heute zum Verweilen einladen. Bei einem kommunalpolitischen Austausch in einer Weißbierbrauerei diskutierte die Gruppe dann noch Themen wie Schule, Kleinkinderbetreuung, Breitbandausbau und Wasserversorgung.
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