Wilde Weiber sagen Adieu

Lokales
Ensdorf
18.02.2015
4
0

Eigentlich war es ihre Abschiedstournee. Am Ende brannte Puppe "Strohsamunde" wie Zunder - die Ensdorfer Hexen aber blieben alle heil. Ein Zeichen, dass es sie im nächsten Jahr vielleicht doch wieder gibt?

Zum Abschied ließen es die Ensdorfer Hexen noch einmal richtig krachen. 14 grässliche Wesen, darunter drei Junghexen zogen zunächst zum Kindergarten. Anschließend gab es beim besten Hexenkutscher der Welt das obligatorische Krapfen-Ramazzotti-Frühstück.

Nächste Station war Altbürgermeister Georg Dirmeier, der die Hexen gleich für seinen 90. Geburtstag im nächsten Jahr engagierte. Dass diese sofort zusagten, werteten viele als Zeichen dafür, dass Ensdorf auch im nächsten Fasching wieder verhext wird. Die wilde Horde besuchte auch Pfarrer Hermann Sturm, der sich mit einem Schild "Ich bin so heiß" outete. Viele Cafés, Firmen und Praxen wurden erobert und Dr. Opa Eiletz zu Germany's next Top-Opa gekürt. Nach einem kurzen Abstecher an die Tankstelle, wo der Hexen-Leiterwagen mit der Aufschrift "Don't drink and fly" aufgetankt wurde, ging es zum Rathaus zu 2. Bürgermeister Karl Roppert. Hier wurde Oberhexe Pilusia von ihren Untertanen mit einem Wellness-Gutschein überrascht. Beim Dschungelcamp siegte eindeutig Hilde Baker.

Traditionell machten die Hexen einen Abstecher in den Nachbarort Rieden. Zurück in Ensdorf stieg die wilde Horde im Caritas-Seniorenheim von ihren Besen auf Gehwagen um, mit denen sie ein Rennen veranstalteten. Die närrische Tour endete beim DJK-Sportheim. Hier war bereits alles für die Hexen-Verbrennung vorbereitet, zu der sich etliche Schaulustige eingefunden hatten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.