"Wir sind alle Wanderer"

Vorsitzende Annemarie Dollacker (stehend rechts), Schirmherrin Katharina List (stehend Vierte von rechts) und 2. Bürgermeister Karl Roppert (stehend Zweiter von links) übergaben gemeinsam mit Bierkönigin und Bierprinzessinen die Ehrenpreise an die erstplatzierten Wandervereine sowie Auszeichnungen an die Ortsvereine. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
01.12.2015
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Dunkle Wolken zogen am Sonntagmorgen übers Vilstal. Mit Schneeschauern begann der Tag, doch dann klarte es auf - zu trockenem Wanderwetter.

(sön) So waren es doch gute Bedingungen für die 38. Internationalen Volkswandertage in Ensdorf, die wieder viele Teilnehmer aller Altersklassen auf die Beine brachten. Sie erwanderten die bestens ausgeschilderte Route rund um Ensdorf und genossen an den Kontroll- und Brotzeitstellen eine heiße Suppe zum Aufwärmen.

Neben zahlreichen Einzel-Teilnehmern gingen die Mitglieder von knapp 50 Wander- und 12 Ortsvereinen auf die Sechs- oder Elf-Kilometer-Strecke. Start und Ziel waren in der Mittelschule, von der die Strecke über die Don-Bosco-Straße Richtung Sportplatz zur ersten Stempelstelle ging und weiter zur Streckentrennung vor der Kellner-Scheune. Die elf Kilometer verliefen über Feldwege nach Thanheim, wo im Feuerwehrhaus Brotzeit gemacht werden konnte. Über Seulohe und Uschlberg ging es zurück zum Ziel. Die kurze Route verlief über das Zisteltal.

Allen Teilnehmern galt der Gruß der Vorsitzenden der Wanderfreunde, Annemarie Dollacker. Dass sogar die Oberpfälzer Bierkönigin Yvonne I. mit den Bierprinzessinnen Ramona I. und Christina II. gekommen war, freute sie besonders. Dollacker dankte allen Helfern, der Gemeinde mit Bauhof und allen Sponsoren. Er hoffe, sagte 2. Bürgermeister Karl Roppert, dass die Landschaft rund um Ensdorf beste Eindrücke bei den Teilnehmern hinterlasse. Dem schlossen sich Pfarrer Pater Hermann Sturm ("Wir sind alle Wanderer auf dieser Welt") und Bierkönigin Yvonne I. an. Schirmherrin Katharina List, Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises, beschäftigt sich mit erneuerbaren Energien aus Sonne, Wasserkraft und Wind: "Sie wiederum beziehen ihre Energie, um ans Ziel zu kommen, aus Müsliriegeln, aus einer Maß Bier oder aus einer guten Bratwurstsemmel", verdeutliche sie den Wanderfreunden - deren Energie also auch eine erneuerbare sei.

Gemeinsam mit Schirmherrin, Bierkönigin und 2. Bürgermeister zeichnete die Wandervereins-Vorsitzende die teilnehmerstärksten Wandervereine Winkelhaid, Amberg, Grafenwöhr, Steinberg und Hauzendorf mit Präsentkörben aus. Über Geräuchertes, ein Fünf-Liter-Fassl Bier und Bauernbrot konnten sich die zwölf Ortsvereine freuen, bei denen hinter der Feuerwehr Ensdorf der Katholischen Frauenbund, die Feuerwehr Thanheim, der Dietz/Schnupferclub und der SV Haselbach auf den vorderen Plätzen rangierten.
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