Zwei Piraten-Crews schippern auf selbstgebauten Flößen
Ein echtes Abenteuer

Mit viel Hallo stachen die Piraten-Girls auf ihrem Floß in See, hatten, unterstützt von Inge Roidl, Petra Schimmelpfennig und Tobias Seidenbeck, ihren Spaß an der Fahrt auf der Vils. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
10.09.2015
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(sön) "Wir bauen ein Floß und schippern auf der Vils": Dazu hatten die Umweltstation des Klosters und der offene Treff eingeladen. Die 19 Kinder bauten am Ufer der Vils in Richtung Leidersdorf, unterstützt von Bruder Robert Reiner, Inge Roidl, Petra Schimmelpfennig und Tobias Seidenbeck, gleich zwei Flöße.

Auftrieb genau berechnet

Vier 200-Liter-Plastikfässer - "das sind je 200 Kilogramm Auftrieb, also 800 Kilogramm Tragkraft", berechnete Bruder Reiner für das Floß der acht Mädchen. Sechs 200-Liter-Plastikfässer wurden für das Floß der elf Buben verwendet - jedes Tonnenpaar an eine viereinhalb Meter lange Stange mit Spannschnüren und Seilen gebunden, darüber drei Meter lange, mindestens zwei Zentimeter starke Bretter. Da kamen nicht nur die Kinder ins Schwitzen. Wichtig war natürlich für die Jungen und Mädchen die Piratenfahnen, auf die mit Acrylfarbe Totenköpfe und Schwerter gemalt wurden. Die Mädels bezeichneten sich in großer Schrift als Piraten-Girls - warum aber die Buben als Dorfdeppen? Bei Tobias Seidenbeck standen die Bastler Schlange, "damit er mir a a Pfeiferl schnitzt". Beim Einlassen der Flöße ins Wasser, das mit viel Hallo, aber ohne Unfall geschah, waren alle gefordert.

Alle müssen mitarbeiten

Vorher aber musste jeder eine Schwimmweste überziehen und bekam ein Paddel verpasst, "denn allen müssen bei einer Floßfahrt kräftig mitarbeiten". Dann stachen die Vils-piraten auf ihren zwei Flößen in See, hatten ihren Spaß an der Fahrt in Richtung Anlegestelle Ensdorf.
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