Breitbandausbau Thema im Gemeinderat
Schnelles Netz in Sicht

Politik
Ensdorf
29.07.2016
32
0


Aus dem GemeinderatBürgermeister Markus Dollacker stellte das Heimatforscher-Projekt der Grundschule Rieden vor (dazu weiterer Bericht unten). Die Ensdorfer Kinder der Klasse 4b hätten darin aufgelistet, was ihnen gefällt (Spielplatz, Biotop, Elektrotankstelle, viele Veranstaltungen), was sie doof finden (Schmierereien an der Brücke, manche Verkehrssituationen und überhöhte Geschwindigkeiten) und was ihnen in Ensdorf fehlt (Supermarkt, Skaterbahn).

Eine Wolfsbacherin hat sich schriftlich über den Bus-NotFahrplan wegen der Brücken-Bauarbeiten in Theuern beschwert. Sie kritisiert, dass er die Bedürfnisse der Wolfsbacher nicht berücksichtigt. Dollacker versprach, hier "dran zu bleiben", um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. (tra)

Der Breitbandausbau war erneut ein zentrales Thema im Gemeinderat. Die Planung hat sich verändert.

Andreas Meder vom Planungs- und Beratungs-Unternehmen IK-T (Innovative Kommunikations-Technologien) aus Regensburg stellte die neue Planung für den Breitbandausbau in Ensdorf vor.

Fördermittel nutzen


Um die Fördermittel von Bund und Land Bayern voll auszuschöpfen, haben sich die Gemeinden Ebermannsdorf und Ensdorf sowie die Märkte Hohenburg, Kastl, Rieden und Ursensollen im Gemeindeverbund Hirschwald zusammengetan. Eine gemeinsame Ausschreibung sieht für jede Kommune ein Los vor. In zwei oder drei Stufen sollen möglichst alle Ortsteile der einzelnen Kommunen mit schnellem Internet ausgestattet werden.

Im ersten Schritt werden die bayerischen Fördermittel in Anspruch genommen. In Stufe zwei sollen alle Gebiete, die dann übrig geblieben sind, im Verbund mit den anderen Kommunen mit Hilfe des Förderprogramms des Bundes oder restlicher bayerischer Zuschüsse mit Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze versorgt werden.

Für Ensdorf bedeutet dies, dass zunächst Ensdorf Süd, Thanheim, Seulohe, Uschlberg, Götzenöd, Wolfsbach, Hofstetten, Hirschwald und Leidersdorf ausgebaut werden, ehe dann im zweiten Schritt die Gebiete rund um Thanheim versorgt werden. Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat geschlossen zu. Nach Meders Worten könnte, wenn alles glatt läuft, Anfang 2017 die Auftragsvergabe für Los 1 erfolgen. Anschließend könnte man in die Ausschreibung für die übrigen Bereiche einsteigen.

Krippe und Funkmast


Bürgermeister Markus Dollacker kündigte in der Sitzung an, dass am Donnerstag, 8. September, Thomas Hollweck die Planung für die Kinderkrippe vorstellt. Der Funkmast der Telekom soll am Freitag, 18. November, aufgestellt werden. Er könnte dann Anfang Dezember in Betrieb gehen.

Einstimmig stattgegeben wurde dem Antrag von Gemeinderat Herbert Scharl auf Entlassung als Seniorenbeauftragter.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.