Gemeinderat besichtigt Sportheim der DJK
Hier muss was gemacht werden

Politik
Ensdorf
01.07.2016
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An Heizung, Terrasse und Treppe des DJK-Sportheims muss etwas gemacht werden: Zu diesem Schluss kam der Gemeinderat bei einem Ortstermin.

Aus Sicherheitsgründen müssen die unebene Terrasse und die maroden Lichtschächte am 1978 gebauten Sportheim sowie die stark verwitterte Treppe vom A- zum B-Platz erneuert werden. Um diese Mängel zu beseitigen, wäre nach Ansicht der DJK eine umfassende Sanierung des Terrassenbereichs die beste Lösung. Erfordernisse für die geplante Erneuerung der Heizungsanlage sollten dabei berücksichtigt werden.

Die DJK ist bereit, die nötigen Arbeiten zu übernehmen. Sie sieht sich finanziell aber nicht in der Lage, die Material- und Arbeitsstunden für Baumaschinen zu bezahlen. Damit wandte sich die DJK an die Gemeinde als Eigentümer des Sportheims. Diese hat für dieses Projekt heuer 50 000 Euro im Haushalt vorgesehen.

Vor ihrer Sitzung machten sich Bürgermeister Markus Dollacker und die Gemeinderäte ein Bild bei einem Ortstermin. Welche Heizungsanlage (Öl, wie bisher - oder ein anderer Energieträger) in Frage kommt und wie die Terrasse gestaltet wird, wollen Verein und Gemeinde in nächster Zeit klären. Sofort erledigt werden soll die Erneuerung der beiden defekten WC-Schüsseln der Damentoilette. Bei einer ist der Ablauf undicht, weshalb immer wieder Wasser in Kellerdecke und Mauer eindringt.

Aus dem Gemeinderat

Keine Einwände gab es im Ensdorfer Gemeinderat gegen den Bauantrag der Firma Schwan Schlosserei: Diese plant die Errichtung einer temporären Basisstation für das Vodafone-Netz mit einem 30 Meter hohen Pneumatik-Alu-Masten in der Nähe der Schön. Dieser soll eine vorübergehende, funktechnische Lösung sein - voraussichtlich bis Ende März nächsten Jahres.

Bürgermeister Markus Dollacker informierte darüber, dass Hirschwalder Bürger es begrüßen würden, wenn die Durchfahrt durch den Torbogen nach dessen Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben wird. Die Eigentümer wünschten allerdings, dass nur Radler und Fußgänger die öffentliche Straße nutzen dürfen. (tra)

Im BlickpunktKeine Beanstandungen ergab die Prüfung der Trinkwasseranlagen von Ensdorf und Thanheim.

Der Breitbandausbau verzögert sich: Das kündigte Bürgermeister Markus Dollacker an. Ein Teil der Kosten könne über das Bundesprogramm finanziert werden. Dadurch sei über des bayerischen Programm mehr Glasfaser machbar.

Hans Eichenseer fragte nach, ob Wolfsbach nach Beginn der Bauarbeiten an der neuen Theuerner Brücke ab heute von RBO-Bussen angefahren werden kann (dazu Bericht auf Seite 31). Laut Bürgermeister gibt es einen Notfahrplan (sechs Fahrten an Werktagen), da nicht alle Busse vor dem Schützenheim wenden können. Passagiere sollten sich deshalb bei der RBO informieren.

Roland Müller bemängelte das fehlende Mobiltelefonnetz in Thanheim. Der Bürgermeister erwiderte, dass die Baugenehmigung für den Telekom-Funkmast vorliege. Die Arbeiten am Fundament sollten eigentlich schon in Gang sein.

Besichtigt hat der Gemeinderat den Spielplatz am Moosbergweg. Das Hauptspielgerät wurde wegen seines Alters abgebaut. Was hier gemacht werden soll, ist Thema der nächsten Sitzung. (tra)
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