Kinderkrippe Thema im Gemeinderat
Baubeginn Mitte 2017

Bürgermeister Markus Dollacker (links) und Planer Thomas Hollweck zeigen, wie sich die Kinderkrippe (allerdings nicht mit Walm- sondern mit Pultdach) neben dem Kindergarten ins Ortsbild einfügt. Bild: tra
Politik
Ensdorf
15.09.2016
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Die geplante Kinderkrippe war Thema im Ensdorfer Gemeinderat. Dazu fällte das Gremium drei Beschlüsse, die Kosten von rund einer Million Euro zur Folge haben.

Thomas Hollweck vom beauftragten Planungsbüro HC Plan und GmbH (Rieden) stellte die Baumaßnahmen vor, die im Anschluss an den bestehenden Kindergarten geplant sind. Für das Personal und die anliefernden Eltern entstehen 16 Parkplätze. Die zweigruppige Krippe mit einer Gesamtfläche von etwa 190 m² enthält zwei Gruppenräume mit je einem Nebenzimmer, einen gemeinsamen Sanitär- und Wickelbereich, eine Küche mit Personalraum, Personal-WC, Kinderwagenraum und Umkleidebereich. Große Verglasungen sorgen für natürliches Licht.

Hollweck stellte drei mögliche Dachvarianten vor: Walm-, Pult- und Satteldach. Das Gremium war mehrheitlich für die moderne Variante mit einem Pultdach. Der Übergang zum Kindergarten mit dem künftig gemeinsamen Haupteingang wird barrierefrei und voll verglast. Außerdem wird die Bushaltestelle von der Einmündung der Thanheimer Straße zur südlichen Ecke des Kindergartens verschoben. Die Räte stimmten den Bauantragsunterlagen und Förderanträgen zu. Bei den drei Maßnahmen entstehen nach Aussage von Hollweck Kosten von etwa einer Million Euro, wobei etwa 60 Prozent an Zuschüssen zu erwarten sind. Bis Anfang des kommenden Jahres dürften alle Bescheide vorliegen, so dass mit dem etwa ein Jahr dauernden Bau vermutlich Mitte 2017 begonnen werden kann.

GemeinderatMangels eines Kandidaten konnte in der jüngsten Gemeinderatssittzung kein Seniorenbeauftragter bestellt werden.

Bürgermeister Markus Dollacker informierte darüber, dass das Ehepaar Schmid/Rieger für die Sanierung des Torhauses in Hirschwald vom Bezirk 20 225 Euro erhalten hat.

Nach alten Verträgen muss die Gemeinde nicht mehr benötigte Flächen am Radweg für 25 000 Euro (Grundstücke und Vermessung) übernehmen.

Probleme gibt es am Spielplatz in Wolfsbach mit einem Kanalanschluss der ehemaligen Schule.

Zu entsprechenden Anfragen erklärte der Bürgermeister in der Sitzung, dass trotz der Wespengefahr derzeit nicht an den Ersatz der Obstbäume am Spielplatz am Rathaus gedacht sei. Das Verfahren für den Edeka-Markt laufe.

Der bereits stehende Funkmast der Telekom geht im Januar in Betrieb. Beim Windrad an der Schule tut sich derzeit nichts, da kein passender Generator zur Verfügung steht. (tra)
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