Neuer Edeka ist Thema bei der CSU
Zuerst der Lärmschutz

Bürgermeister Markus Dollacker, stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Breuning (von links) und Ortsvorsitzender Johann Bösl (rechts) gratulierten Jubilar CSU-Urgestein Alfred Reinwald. Bild: lma
Politik
Ensdorf
02.05.2016
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"Die Eröffnung des Edeka-Marktes wird sich wohl auf Ende 2017 Anfang 2018 verschieben": Darauf machte Bürgermeister Markus Dollacker bei der Jahresversammlung der CSU aufmerksam. Grund für die Verzögerung: Ein neues Lärmschutzgutachten ist erforderlich.

Dollacker ging bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands im Gasthaus Dietz auch auf den Mobilfunk und den Bau eines neuen Sendemastes auf der Schön sowie auf die Breitbanderschließung aller Ortsteile ein. Diese sei eine "historische Chance". Dollacker bedauerte allerdings, dass Mobilfunkteilnehmer in Ensdorf seit einigen Wochen nicht mehr erreichbar sind. Die Störungen sollen nun allerdings bald behoben sein.

Projekt bringt viele Ideen


Bei einem Blick in den Haushalt machte der Gemeindechef darauf aufmerksam, dass die Umweltschule zurzeit ein grünes Klassenzimmer bekomme und die Pausenhöfe umgestaltet werden sollen. Transportwägen für die Friedhöfe Ensdorf und Wolfsbach seien angeschafft worden. Das Projekt Städtebauplanung mit der TH Nürnberg habe eine Vielzahl interessanter Ideen zur Zukunft des Orts erbracht: "Die Ergebnisse sind auch wichtig für die Vorbereitung auf einen Wiedereinstieg in das Städtebauförderprogramm, wenn die Gemeinde erst mal finanziell wieder etwas machen kann. In Zusammenhang mit dem geplanten Verbrauchermarkt würden Ausgleichsflächen beim Uschlberg mit einer Erweiterung des Biotops erfolgen.

Im Kubus in Ursensollen informiert laut Dollacker am Sonntag, 29. Mai, der Naturparktag über den Naturpark Hirschwald. Auf diese Einrichtung sollen demnächst auch Autobahnschilder hinweisen. Das neue Projekt Seniorenmosaik der hier verbundenen Gemeinden laufe bereits. "Ensdorf ist inzwischen eine Gemeinde, die landkreisweit und darüber hinaus wahrgenommen wird. Von ihr gehen mit dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN), der Klimaschutz-Koordinatorin Katharina List, dem Naturpark Hirschwald mit Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager und dem Kloster der Salesianer Don Boscos wichtige Impulse für die Region aus", stellte Dollacker fest.

Werbung erfolgreich


Durch intensive Werbung sei es gelungen, die Mitgliederzahl von 42 auf 47 zu steigern: Das berichtete CSU-Vorsitzender Johann Bösl in seinem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ausgezeichnet wurden treue Mitglieder: Irene Hofmeister-Sperl und Wolfram Seebauer galt Anerkennung für 10 Jahre, Hermann Senft und Isidor Rost für 40 Jahre sowie Alfred Reinwald für 50 Jahre Mitgliedschaft. Bösl bezeichnete Reinwald als "CSU-Urgestein" und überreichte ihm zusammen mit stellvertretender Kreisvorsitzender Monika Breuning und Bürgermeister Markus Dollacker Ehrenurkunde, goldene Ehrennadel und ein Geschenk. Zu Delegierten für die Kreisversammlung zur Bundestagswahl wurden Johann Bösl, Markus Dollacker, Maria Leikam und Franz Metschl gewählt.
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