SPD begutachtet Mängel am Friedhof
Erhebliche Gefahrenquelle

"Die gebrochenen Gehwegplatten der Friedhofswege sind gerade für unsere älteren Mitbürger eine erhebliche Gefahrenquelle", finden SPD-Ortsvorsitzender Hans Ram (knieend), Gemeinderat Augustin Berschneider und Fraktionssprecher Herbert Scharl (rechts). Bilder: sön (2)
Politik
Ensdorf
29.08.2016
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Immer wieder werden Klagen über den schlechten Zustand der Gehwege im Friedhof laut. Jetzt hat sich die Ensdorfer SPD selbst ein Bild vor Ort gemacht.

"Gerade für ältere Mitbürger, die oft täglich auf dem Friedhof sind, sind die gebrochenen Gehwegplatten eine erhebliche Gefahrenquelle", betonte Fraktionsvorsitzender Herbert Scharl. Älteren liege die Pflege der Gräber ihrer Angehörigen besonders am Herzen. "Sorgen wir also dafür, dass dies mit ordentlichen Wegen und ohne Unfallgefahr geschehen kann", so Scharl.

Gemeinderat Augustin Berschneider verwies darauf, dass an Allerheiligen auch viele ehemalige Ensdorfer den Friedhof besuchen würden: "Unsere Gemeinde mit solchen Friedhofswegen gibt ein trauriges Bild ab." Ein weiterer Anstoß stellte für die Sozialdemokraten die erst vor kurzem erfolgte Neugestaltung des Eingangsbereichs dar. "Offen liegende Bauschaumfugen bei einer abgeschlossenen Baumaßnahme, das darf nicht passieren", so Ortsvorsitzender Hans Ram. Zudem seien bei den neuen Toren Mängel festzustellen, da die Rostbrühe auf dem Teer darunter braune Flecken verursache.

Beim Leichenhaus sahen die SPD-Gemeinderäte dringenden Handlungsbedarf. Das Gebäude muss laut Berschneider nach 40 Jahren "grundlegend in Schuss gebracht werden". Neben den lockeren Sockelplatten müssten auch die Risse im Mauerwerk beseitigt werden. Auf Anfrage einer Friedhofbesucherin, wann denn die vom Bürgermeister versprochene zusätzliche Wasserentnahmestelle installiert werde, mussten die Gemeinderäte passen.
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