Ensdorfer Judokas gewinnen bayerischen Landesentscheid
Starke Nerven

Gruppenbild mit Trainer Manfred Schmid (vorne im schwarzen Trainingsanzug) und Siegerpokal: Die U 16-Judokas nach dem Erfolg beim bayerischen Landesentscheid und der Qualifikation für den deutschen Jugendpokal in Frankfurt/Main.
Sport
Ensdorf
08.06.2016
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Der fünfte und letzte Kampf im Finale entscheidet: Max Wittmann trotzt dem enormen Druck und beweist starke Nerven. Nach seinem Ippon liegen sich die U 16-Judokas der DJK Ensdorf jubelnd in den Armen.

Nachdem im vergangenen Jahr der Landespokal in der Altersklasse U 14 an Ensdorf ging, gewannen in diesem Jahr die DJK-Judokas in der Klasse U 16 den Landesentscheid Bayern im oberfränkischen Münchberg. Damit qualifizierten sich die Vilstaler für das Finale des Deutschen Judobundes am 11./12. Juni in Frankfurt am Main.

Das Team von Trainer Manfred Schmid war mit zehn Athleten das bestbesetzte des Turniers. Für die DJK kämpften David Sperlich (bis 46kg), Marco Fruth (bis 46kg), Paul Dimpfl (bis 52kg), Mario Lehner (bis 52kg), Maximilian Höpfner (bis 58kg), Steven Minks (bis 58kg), Jakob Heinze (bis 66kg), Max Wittmann (über 66kg), Moritz Haimerl (über 66kg) und als Gast vom JKC Kümmersbruck Kevin Bauer (bis 58kg).

Nach einem deutlichen 4:1-Sieg gegen den Post SV Nürnberg bezwangen die Ensdorfer den Vorjahressieger TSV Großhadern überlegen mit 3:1. Damit rückte das Ziel, die Qualifikation für den deutschen Jugendpokal, in greifbare Nähe. Dementsprechend motiviert startete das DJK-Team in das Halbfinale gegen den MTV Ingolstadt. Diese Motivation spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Mit einem 5:0 war es geschafft: Die DJK Ensdorf würde nach Frankfurt reisen.

Nachdem das Ziel des Tages schon erreicht war, gaben die Jungs im Finale, erneut gegen den TSV Großhadern, noch einmal alles. Den ersten Punkt für die DJK holte David Sperlich durch einen Hüftwurf, Paul Dimpfl gewann mit einem Festhalter. Kevin Bauer verlor knapp, ebenso wie Jakob Heinze. Damit hing alles vom letzten Kampf ab. Die Stimmung war überwältigend, die Nerven lagen blank. Trotz des enormen Drucks behielt Max Wittmann einen kühlen Kopf und siegte vorzeitig durch die Höchstwertung Ippon.

Danach lagen sich die DJK-Athleten in den Armen, feierten ausgelassen ihren Trainer und wurden mit dem begehrten Siegerpokal belohnt. Wieder einmal hatten sie bewiesen, dass man durch intensives Wettkampftraining und hoher Motivation große Ziele erreichen kann. Bereits am Freitag heißt es dann: "Auf nach Frankfurt zum Finale", bei dem die jeweils besten drei Teams aller Bundesländer den deutschen Meistertitel auskämpfen.
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