20 Jahre Seniorenheim St. Jakobus Ensdorf
Weitsicht und Mut bewiesen

MdL Reinhold Strobl, Bürgermeister Markus Dollacker (von rechts) sowie (von links) Björn Heinrich, Gerd Geismann und Landrat Richard Reisinger würdigten die Arbeit von Heimleiterin Lydia Brandl und ihrem Team.
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Ensdorf
15.06.2016
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Der Erfolg war nicht absehbarDie Menschen in diesem Haus könnten sich wohlfühlen, sagte Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl. Er hob hervor, dass jeder Mensch von einem auf den anderen Moment auf pflegende Unterstützung angewiesen sein könne.

"Der Landkreis wusste sich vor 20 Jahren glücklich zu schätzen, dass das BRK zur Nutzung seiner Liegenschaft bereit war", blickte Landrat Richard Reisinger zurück. Die menschliche Betreuung, die Vielfalt des Angebots, die Anbindung an die Region und nicht zuletzt die hauseigene Küche ("Besonders dir hochkalorische Kost finde ich ansprechend") seien es, die das Seniorenheim St. Jakobus zu einer echten Gemeinschaft machten. Hilfe für pflegebedürftige Menschen müsse in unserer modernen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein, hob Bürgermeister Markus Dollacker hervor: "Mit Freude und Dankbarkeit dürfen wir deshalb auf 20 erfolgreiche Jahre des BRK-Seniorenheims St. Jakobus zurückblicken." Mit Idealismus arbeiteten die Mitarbeiter, lobte er. Dollacker erinnerte auch daran, "dass vor 20 Jahren dieser Erfolg nicht abzusehen war. Im Gegenteil - es sah eher nach einer Schließung aus".

Der Mensch brauche Hilfe, speziell im Alter, betonte BRK-Kreisvorsitzender Gerhard Geismann. Das könne im privaten, aber auch im organisierten Bereich sein, wie in St. Jakobus. Sein Dank galt Heimleiterin Lydia Brandl mit ihrem Team für ihr Engagement. (sön)

Mitten in einem noch nie dagewesenen Umbruch in der Pflege hat das Bayerische Rote Kreuz das Ensdorfer Seniorenheim übernommen. Das ist 20 Jahre her. Und jetzt ein Grund zum Feiern.

Auf die damals beispiellosen Umwälzungen in der deutschen Pflegelandschaft weist BRK-Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich in der Jubiläumsausgabe der Hauszeitung des Senioren- und Pflegeheims St. Jakobus hin: Die Pflegeversicherung sei gerade als neuer, eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt, die Vergütung der Pflegedienstleistung neu geregelt worden. Dass sich des BRK gerade in diesem Umfeld für die Übernahme des Ensdorfer Seniorenheims entschieden habe, zeuge von Mut und Weitsicht.

Dies wurde jetzt gefeiert - zunächst mit einem Festgottesdienst mit Pater Hermann Sturm und dann in der Cafeteria des Hauses, begleitete von Roland Nitzbon mit Barpianomusik. "Wir sind ein wichtiger Bestandteil des Landkreises und der Gemeinde Ensdorf, haben allen Grund zum Feiern", betonte Heimleiterin Lydia Brandl. 20 Jahre Senioren- und Pflegeheim bedeuteten aber auch, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen. Brandl würdigte in diesem Zusammenhang die Unterstützung durch BRK, Kooperationspartner, Ärzte, Apotheken, Mittelschule und Kindergarten.

"Alt, grau und weise" war der Sketch überschrieben, für den Birgit Heisig, Elisabeth Klieber und Sabine Krause von der hauseigenen Theatergruppe viel Beifall erhielten. Bei Kanapees, Kaffee und Kuchen plauderten Bewohner und Gäste dann noch gern miteinander.
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