Abschlussfeier an der Mittelschule Ensdorf
Jetzt ist eigene Verantwortung gefragt

Den Ensdorfer Entlassschülern gratulierten Rektorin Helga Gradl (hinten, Dritte von rechts), die Bürgermeister Peter Braun (Schmidmühlen) und Markus Dollacker (Ensdorf) sowie Riedens 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel und die Leiterin der Grundschule Schmidmühlen, Ursula Braun (von rechts). Bild: sön
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Ensdorf
29.07.2016
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(sön) "Ein Boot kommt nicht vorwärts, wenn jeder rudert wie er will": Das betonte Rektorin Helga Gradl bei der Entlassfeier in der Aula der Mittelschule. Als roter Faden zog sich der Vergleich mit einem kleinen Luxusliner - "die Mittelschule Ensdorf mit nur rund 120 Passagieren und bestem Rundum-Service bei etwa 20 Crewmitgliedern" - durch ihre Rede.

Jetzt geht es erst los


"Die Zeit des Grauens ist vorbei, Hausaufgaben, Proben, Stegreifaufgaben und Prüfungen gehören der Vergangenheit an. Das alles habt ihr überlebt, das ist jetzt alles vorbei", sagte Bürgermeister Markus Dollacker. Wer das glaube, sei jedoch schief gewickelt - denn "was jetzt kommt, liegt mehr denn je in eurer eigenen Verantwortung und Entscheidung". Viel Erfolg für die Zukunft wünschte er den Absolventen.

"Ihr werdet nun die Schule verlassen. Den Ort, an dem ihr einen Grundstock für jeden weiteren Schritt in eurem Leben gelernt habt", betonte Elternbeiratsvorsitzende Maria Dietl. Dabei werde es nicht immer leicht sein, mit allen Schritt zu halten. Wichtig sei es, diese Schritte zu gehen, um Erfahrungen zu sammeln und den Weg zum Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Eine Bilderschau über die gemeinsamen Jahre der Abschlussklasse brachten viele zum Nachdenken, aber auch zum Lachen. "Nach neun Jahren haben wir den Lebensabschnitt Schule abgeschlossen", fasste Maurice Simon im Namen der Absolventen zusammen. Mit viel Motivation seien alle ins letzte Schuljahr gegangen - "diese aber hielt bei einigen leider nicht bis zum Schluss an".

Auch kritische Worte


Die Rektorin bemühte zum Schluss erneut das Bild vom Luxusliner: "Manche von euch kamen auf der MS Ensdorf gut zurecht. Das Verhältnis zum Bordpersonal war von gegenseitigem Respekt geprägt." Bedauerlicherweise hätten andere in der Reise aber nur den Spaßfaktor gesehen, was den Komfort der anderen negativ beeinflusst habe. Kritisch merkte sie an: "Über die Schiffsordnung wurde sich wissentlich hinweggesetzt, Sicherheitsregeln wurden nicht eingehalten".

Alle haben den Abschluss erreicht, 68 Prozent sogar den Quali. Maurice Simon hat dabei mit einem Schnitt von 1,5 am besten abgeschnitten, gefolgt von Vanessa Slusarzyk (1,83) und Philip Reindl (2,38). Die drei bekamen das Puzzle "Verrückte Seefahrt" und Urkunden von Sebastian Ferstl von der AG Schülerfirma.
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