Auch in Ensdorf gibt es jetzt Rettungstreffpunkte
Hilfe auf den Punkt gebracht

Beratungs-Förster Anton Preischl (links) und Bürgermeister Markus Dollacker am Rettungstreffpunkt AS-2048 in Dornberg. Bild: sön
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Ensdorf
13.04.2016
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"Wenn nur einem im Wald Verunglückten geholfen, ein Leben gerettet werden kann, dann hat sich die Einrichtung der Rettungstreffpunkte in unserer Gemeinde bezahlt gemacht", betonte Bürgermeister Markus Dollacker in Dornberg. An dem Exemplar mit der Nummer AS-2048, an der Wegkreuzung von Thanheim kommend, in Dornberg beim Schotterweg nach Siegentann, erläuterte Anton Preischl, Beratungs-Förster beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg, die Notwendigkeit der fünf Rettungstreffpunkte im Gemeindegebiet.

Diese sind ausgebaut nach einem System, das die Bayerischen Staatsforsten für ihre Waldarbeiter installiert haben. Damit wurde das Vorgehen zur Rettung von im Wald Verunglückten vereinheitlicht. Finanziert von der Forstverwaltung und aufgestellt von Bauhof-Mitarbeitern, wurden solche Punkte an der Straße Thanheim-Langenwies, Abzweigung Rannahof (AS-2051), der Abzweigung Palkering von der Straße Rieden-Hirschwald, am Ende der Streuobstwiese beziehungsweise Russenhütte (AS-2071), in der Mitte von Hofstetten, vor der Kirche (AS-2095) und bei der Einmündung Forststraße in die Kreisstraße, zwischen Götzenöd und Thannlohe (AS-2123), eingerichtet.

Den Ablauf im Notfall schilderte Preischl so: Die Meldung über den Verletzten erfolgt an die Integrierte Leitstelle mit der Rufnummer 112 - mit Angaben über Verletzung, Unfallort (Entfernung zum nächsten Weg, Geländeverhältnisse) und den nächsten Rettungstreffpunkt.

Alle Punkte sind im Internet (www.baysf.de/de/walderkunden/rettungstreffpunkte.html) veröffentlicht. In Kürze sollen sie laut Preischl auch mit der Smartphone-App "Hilfe im Wald" abrufbar sein.
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