Ausstellung "Energiewende" läuft im Kloster Ensdorf
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Ensdorf
16.02.2016
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Als Schirmherr der Ensdorfer Klimawochen eröffnete am Montag Landrat Richard Reisinger im Kreuzgang des Klosters die Ausstellung "Energiewende". Laut Reisinger schärft sie das Bewusstsein, die klimatischen Herausforderungen nicht zu vergessen - "besonders da viele Länder nach dem Klimagipfel in Paris wieder in der fossilen Gleichgültigkeit schwimmen".

Die Ausstellung wurde vom Landesamt für Umwelt und der Regierung der Oberpfalz zur Verfügung gestellt und durch Klimaschutzkoordinatorin Katharina List in Zusammenarbeit mit der Umweltstation des Klosters Ensdorf und dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) organisiert. "Wir werden das Klimaschutzkonzept des Landkreises fortführen und weiterentwickeln", versprach Reisinger.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Schwartz sagte, er wolle "aus Bayern noch mehr Vorzeigbares herauskitzeln". Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein erinnerte daran, dass durch das Kloster der Salesianer vor 20 Jahren die Umweltstation gegründet worden sei, "um die Schöpfung und die uns gegebenen Ressourcen zu bewahren und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen".

Er freue sich über die vielen Besucher zur Ausstellungseröffnung, der Auftaktveranstaltung der Ensdorfer Klimaschutzwochen, die unter dem Motto "Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun" stehen, sagte Bürgermeister Markus Dollacker. Die Zusammenarbeit der Ensdorfer Umweltschutzakteure habe sich deutlich verfestigt. "Die Ensdorfer Klimaschutzwochen, die bis 12. August laufen, sind das erste konkrete Resultat daraus."

ZEN-Geschäftsführer Gerhard Kopf präsentierte die Ausstellung. Er nannte als Ziele die Sensibilisierung für den Umgang mit Energie im Alltag. Besonders der Energie-Dreisprung sei in Mitmachstationen und Modellen anschaulich dargestellt und rege zu eigener Beteiligung an.

Die ÖffnungszeitenDie Ausstellung "Energiewende" wird bis 25. März gezeigt. Sie ist während der Öffnungszeiten des ZEN und des Klosters zugänglich. Schulklassen, Gruppen, Einzelpersonen und Familien sind laut Gerhard Kopf eingeladen, die Ausstellung selbstständig zu besuchen oder sich im ZEN beziehungsweise im Kloster für einen geführten Besuch anzumelden. Eintritt und Führung sind kostenlos.
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