Autorin verrät Schülern:
Fehler sind ganz normal

Aus ihrem Buch "Schilly-Billy Superstar" las Heidemarie Brosche Schülern in Ensdorf vor. Bild: sön
Vermischtes
Ensdorf
19.05.2016
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Zu einer Autorenlesung mit Heidemarie Brosche waren die Klassen 3 und 4 der Grundschule Rieden an die Ensdorfer Mittelschule gekommen. Brosche, gebürtige Augsburgerin und selbst Mittelschullehrerin, stellte Auszüge aus ihrem Werk "Schilly-Billy Superstar" vor.

Natürlich beantwortete sie auch Fragen der Kinder: Wie wird aus einer Idee ein Buch? Wie viel kann man damit verdienen? Wie lang dauert es, bis das Buch auf dem Ladentisch liegt? Und wann hat die Autorin das Schreiben für sich entdeckt?

Vorlesen ist wichtig


Brosche war es wichtig, den Schülern klarzumachen, dass Schreiben immer auch etwas mit Fehlern und Überarbeiten zu tun hat.

So seien bereits zwei Werke ohne ihren Namen veröffentlicht worden, weil der Verlag Fehler gemacht habe: Dies sei - auch in der Schule - normal, betonte sie. Ein Hinweis, der vielen Schülern ein Lächeln entlockte. Lesebeauftragter Dr. Christoph Vatter hatte die Idee zu dieser Veranstaltung - weil nach einer Untersuchung der Stiftung Lesen einem großen Prozentsatz der Kinder zu Hause nicht mehr vorgelesen werde.

Dabei entwickelten sich durch den Vortrag von Geschichten Kreativität und Fantasie und die Kinder würden selbst zum Lesen motiviert. Ein ganz besonderes Erlebnis sei es, wenn man die Person hinter einem Buch, den Autor, kennenlernen dürfe und dieser auch Dinge erzähle, die man nicht nachlesen könne.

Eltern als Lese-Vorbild


Für Dr. Vatter wäre es wünschenswert, wenn das Lesen verstärkt auch in der Familie gefördert würde. Das geschehe beispielsweise, wenn Eltern zusammen mit den Kindern regelmäßig Bibliotheken besuchten und selbst als Lese-Vorbilder erlebt werden könnten.

Der Lesung schloss Heidemarie Brosche noch eine Fortbildung für die Lehrer der beiden Schulen an. Ihr Thema: Leseförderung.
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