Ensdorfs Altbürgermeister Georg Dirmeier feiert seinen 90. Geburtstag - Tägliche Spaziergänge ...
Der Jubilar liebt seine Al-Capone-Zigarre

Bürgermeister Markus Dollacker (links) gratulierte mit (von rechts) Pater Hermann Sturm, Riedens Altbürgermeister Gotthard Färber, Ensdorfs 2. Bürgermeister Karl Roppert, Ebermannsdorfs Altbürgermeister Albert Gruber und Pater Josef Wenzl dem Ensdorfer Altbürgermeister Georg Dirmeier zum 90. Geburtstag. Bild: sön
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Ensdorf
09.05.2016
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Mit seiner Familie, Verwandten, Freunden und Nachbarn feierte Altbürgermeister Georg Dirmeier seinen 90. Geburtstag. Bereits am Tag zuvor hatte er Vertreter der Vereine ins Gasthaus Dietz eingeladen. Die Blaskapelle Ensdorf spielte dem Jubilar ein Ständchen, die Ensdorfer Hexen machten ihm ihre Aufwartung.

Am Tag genau vor 20 Jahren hatte Dirmeier seinen letzten Amtstag als Bürgermeister der Gemeinde Ensdorf, der er zwölf Jahre vorstand. Geboren am 30. April 1926 in Thanheim, erlernte er nach der Volksschule den Beruf des Schreiners, wurde im Oktober 1943 zur Infanterie eingezogen, kam in russische Kriegsgefangenschaft und erst im Oktober 1949 wieder in die Heimat zurück.

Er arbeitete als Schreiner und heiratete 1954 Dorothea Ludwig. Das Paar bekam zwei Töchter, inzwischen hat der Jubilar auch zwei Enkel. Als Gründungsmitglied der Jungen Union Ensdorf saß er von 1978 bis 1984 für die CSU im Gemeinderat. 1984 wurde er in einer Stichwahl für die Christlich Freien Wähler/Blockfreien Wähler zum Bürgermeister gewählt. 1990 gewann er mit großer Mehrheit erneut, stellte sich dann 1996 altersbedingt nicht mehr zur Wahl. Bei guter Gesundheit verbringt Diermeier seinen Unruhestand im Haus, im Garten und beim Spazierengehen. Zeit bleibt ihm auch noch für die DJK, deren Mitgründer er ist. Bis 1965 war er Spartenleiter Fußball, bis 1985 Vorsitzender. Von 1960 bis 1965 war er Vorsitzender der Ensdorfer Feuerwehr, anschließend 15 Jahre lang stellvertretender Vorsitzender. Er ist noch immer in vielen Vereinen, einige haben ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Täglich ist der Jubilar bei mittlerweile etwas kürzeren Spaziergängen in der Natur sehen. Er liebt seine Al-Capone-Zigarre. Zum Geburtstag wollte er keine Geschenke, sondern bat um Unterstützung der Sanierung der Pfarrkirche St. Jakobus.
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