Festgottesdienst beim Don-Bosco-Fest
Berufung und Gottvertrauen

In Konzelebration mit Abt Hermann Josef Kugler (Mitte) feierten mit vielen Gläubigen Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein, Bruder Johannes Bosco vom Kloster Speinshart, Pater Clemens Mörmann und Pater Josef Wenzl (von links) den Festgottesdienst mit. Bild: sön
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Ensdorf
02.02.2016
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Mit einem Festgottesdienst feierten am Sonntag die Salesianer ihren Ordensgründer Don Bosco. Dessen Todestag jährte sich am 31. Januar.

Gemeinsam mit Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein, Bruder Johannes vom Kloster Speinshart und den Patres Franz Kobras, Alois Hofmann, Johannes Schreml, Johannes Simon, Clemens Mörmann und Josef Wenzl zelebrierte Abt Hermann Josef Kugler vom Kloster Windberg den feierlichen Gottesdienst im Mehrzweckraum des Bildungshauses. Die Martinsgänse aus Amberg umrahmten die Feier musikalisch.

Freude bezeugen


"Ich freue mich", so Pater Christian Liebenstein eingangs, "dass so viele mit uns dieses Fest begehen." Gemeinsam wolle man mit dem Gottesdienst "einen kräftigen Schlussakkord" zum Ende des Jahres der Orden setzen.

Papst Franziskus, selber Ordensmann, so einleitend Festprediger Abt Hermann Josef Kugler, habe den Ordensleuten Folgendes ins Stammbuch geschrieben: "Unsere Berufung ist es nicht, heldenhafte Taten zu vollbringen oder hochtrabende Worte zu machen, sondern die Freude zu bezeugen, die aus der Gewissheit stammt, von Gott geliebt zu sein, und aus dem Vertrauen, zu den Erlösten zu gehören."

Diese Freude, so der Abt, die aus der Gewissheit komme, von Gott geliebt zu sein, habe auch den Heiligen Johannes Bosco geprägt. "Davon wollen wir uns bei dieser Feier aufs neue anstecken lassen". Es gebe wenige Menschen mit Profil, die ihren Weg mutig und geradlinig gehen, sagte der Prediger. Kaum jemand stehe zu seiner Überzeugung, wenn er auf Widerstand stoße oder Nachteile befürchten müsse. Auch in der Kirche heiße es: Hätten wir doch etwas mehr profilierte Christen; mehr Christen, die ihrem Glauben ein Gesicht und klare Konturen geben.

"Johannes Bosco hat drei etwas altmodische Begriffe aus biblischen Texten auf seine Zeit umgesetzt und gelebt, die uns allen zu einem Christsein mit Profil weiterhelfen können: Berufung, Bekenntnis, Gottvertrauen." Don Bosco habe seine persönliche Berufung in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen gefunden. Alle Christen, betonte Kugler weiter, hätten ihre Berufung, ihren Lebensauftrag, ihr Charisma. "Es kommt nur darauf an, diese Berufung zu entdecken, genau hinzuhören, was Gott aus unserem Leben machen will."

Beim anschließenden Stehempfang fanden sich die Gottesdienstbesucher zu Gesprächen zusammen. Die Don-Bosco-Blaskapelle unter Leitung von Bruder Georg Bayerl spielte dazu auf.
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