Immer da, wenn man ihn braucht
Josef Müller feiert 80.

Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) und Franz Erras, Vorsitzender der Kreisgruppe des Landesjagdverbands (links), gratulierten Josef Müller zum 80. Geburtstag. Zweite von rechts: Ehefrau Edeltraud. Bild: sön
Vermischtes
Ensdorf
04.08.2016
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Großer Bahnhof am vergangenen Samstag vor dem Gasthaus Dietz: Mit dem "Sammelruf der Jäger" und einem "Hoch soll erleben" bliesen die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Amberg des Landesjagdverbands Bayern ihrem langjährigen Mitglied Josef Müller zum 80. Geburtstag ein Ständchen.

Jägerprüfung abgelegt

"Wenn man ihn braucht ist er immer da", lobte Kreisgruppenvorsitzender Franz Erras den Jubilar, "der 1962 die Jägerprüfung ablegte und seit zehn Jahren Leiter der Hegegemeinschaft Ensdorf ist". Im Namen der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Markus Dollacker "unserem Heizungsbau Müller, der seine Firma nach 36 Jahren an seine Tochter Sabine im Jahr 2003 übergeben hat". Diese führe nach Heizungsbauerlehre, Studium mit Abschluss als Diplom-Ingenieurin für Energie- und Versorgungstechnik und Ablegung der Prüfung zur Heizungsbaumeisterin die Firma weiter. Den Glückwünschen schlossen sich Vertreter der Jagdgemeinschaft Ensdorf, der Jagdkameraden des Reviers, der Freiwilligen Feuerwehr Ensdorf, des CSU-Ortsverbandes, des Männergesangvereins, des Obst- und Gartenbauvereins sowie des Siedlerbunds an. Auf ein langes, erfülltes Leben kann Josef Müller zurückblicken. Am 29. Juli 1936 wurde er als erster von sieben Kindern von Margarete und Josef Müller in Thanheim geboren. Bei Gustl Hofmann in Rieden lernte er den Beruf des Schmieds. Ab 1955 arbeitete er als Mechaniker und Schlosser bei Hans Reinwald in Theuern, kehrte nach einem Jahr bei MAN als Endkontrolleur für Lkw im Werk Allach zu Reinwald zurück, "da mir die Tätigkeit im Werk nicht gefiel". 1964 legte der Jubilar die Meisterprüfung im Landmaschinen- und Mechanikerhandwerk ab, wechselte ein Jahr später als Baumaschinenmeister zur Baufirma Rössner in Amberg und wurde Leiter der Werkstatt für den Fuhrpark. Im Januar 1966 wagte Josef Müller mit der Gewerbeanmeldung für "Installation, Wasserleitung, Heizung, Maschinenreparaturen" den Schritt in die Selbständigkeit. Er legte die Meisterprüfung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister ab und führte die Firma "Heizungsbau Josef Müller" bis zur Übergabe.

"Nur noch Rentner"

1968 heiratete der Jubilar seine Ehefrau Edeltraud , die er 1966 in Waldmünchen kennen gelernt hatte. Sie schenkte ihm Sohn Markus und Tochter Sabine , inzwischen können sich beide auch über Enkel Simon und Enkelin Pauline freuen. Seit der Übergabe ist Josef Müller "nur noch Rentner", geht seiner Leidenschaft, der Jagd, nach und bastelt gerne.
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