Jagdversammlung mit Neuvergabe des Reviers
Wildschäden erfreulich gering

Die neuen Jagdpächter (von links): Christian Donhauser und Wolfram Seebauer, Jagdvorsteher Johann Fink, der alte und neue Jagdpächter Josef Müller sowie die Neupächter Ludwig und Markus Kneißl. Nach 25 Jahren gab Jagdpächter Siegfried Trettenbach die Jagd zurück. Bild: sön
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Ensdorf
14.04.2016
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In der Sportgaststätte der DJK Ensdorf berichtete Jagdvorsteher Johann Fink bei der Jahreshauptversammlung, dass von den bisherigen Jagdpächtern, Dr. Konrad Lautenschlager und Siegfried Trettenbach, nach 25 Jahren die Jagd abgegeben worden war. Ihnen galt für die langjährige Zusammenarbeit sein Dank. Nachdem im September 2015 die Neuvergabe der Ensdorfer Jagd zum 1. April mit 56 Stimmen, was 677,69 Hektar entspricht, beschlossen wurde, habe man sich um neue Betreuer bemüht, die aus der Region stammen.

Pächter des Ensdorfer Hochwildreviers mit einer Gesamtjagdfläche von 869 Hektar ist weiter Josef Müller. Als Neupächter sind nun Christian Donhauser, Ludwig und Markus Kneißl sowie Wolfram Seebauer dabei. "Viel Freude an der Jagd und Weidmanns Heil", wünschte ihnen Fink und berichtete, dass sie zusammen jetzt für zwölf Jahre die Ensdorfer Jagd gepachtet hätten, und dies auch bereits vom Landratsamt genehmigt wurde. Weiter wurde ein Verbissgutachten erstellt, und dieses als zu hoch bezeichnet. Die Wildschäden seien erfreulich gering, können aber nicht ganz vermieden werden und seien von den bisherigen Jagdpächtern alle ganz gütlich bereinigt worden, so die Verantwortlichen. "Das Wildschweinproblem hält sich bei uns Gott sei Dank in Grenzen", berichtete Fink weiter und sprach von einem "relativ ruhigen Jagdjahr". Die Abschusszahlen seien im Jahr 2015 zu 100 Prozent erfüllt worden, erläuterte Jagdpächter Josef Müller. Seit 1999 wurde erstmals wieder ein Hirschkalb erlegt. Die weiteren Abschusszahlen lauteten: zwölf Rehböcke, elf Geißen und Schmalrehe, acht Rehkitze, zwölf Sauen, elf Füchse, drei Steinmarder und zwei Rabenkrähen. In diesen Zahlen seien als Verkehrsopfer drei Rehe, zwei Sauen und zwei Füchse enthalten. Anschließend wurden für die bisherigen Kassenprüfer Dr. Konrad Lautenschlager und Alfred Fröhlich Bürgermeister Markus Dollacker und Marianne Beer gewählt. Kassier Bernhard Trettenbach berichtete über die gute Finanzlage der Jagdgenossenschaft. Auf Vorschlag des Vorstehers beschloss die Versammlung, den Jagdpachtschilling nicht auszubezahlen, sondern einschließlich der Rücklagen in der Kasse zu belassen.
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