Jugendfeuerwehren Schmidmühlen, Vilshofen, Rieden und Ensdorf in die Mittelschule
„Was tun, wenn’s brennt?“

Die Jugendwarte der Wehr Vilshofen stellten die Geräte zur technischen Hilfeleistung vor.
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Ensdorf
27.09.2016
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"Des is aber a Riesending!", staunte ein Fünftklässler über dieses LF 20, mit dem Johannes Haas, Daniel Kölbl und Marcel Malotta von der Riedener Feuerwehr in der Ensdorfer Mittelschule anrückten: ein Fahrzeug mit 2400 Litern Löschwasser an Bord. "Das sind elf volle Badewannen."

Ensdorf. (sön) "Zwar brennt es nicht bei uns in der Schule. Ich freue mich aber, dass die Feuerwehr heute bei uns stark vertreten ist", hieß Rektorin Helga Gradl die Gäste willkommen: Jugendwarte der Wehren Schmidmühlen, Vilshofen, Rieden und Ensdorf. Sie schauten laut Katharina Müller (Schmidmühlen) vorbei, "um ihre Aufgaben vorzustellen und auch, um Nachwuchs zu werben".

Schmidmühlens Rathauschef Peter Braun lobte das freiwillige Engagement der Feuerwehrler, das die Gemeinden finanziell nicht belaste. "Der Unterhalt der Feuerwehrhäuser und -fahrzeuge aber ist unsere Aufgabe." Ebenso wie Riedens Oberhaupt Erwin Geitner lobte Ensdorfs 2. Bürgermeister Karl Roppert den Einsatz der Wehren und forderte die Schüler auf, den Jugendfeuerwehren beizutreten.

Danach ging es für die Mädchen und Buben aus den verschiedenen Klassen an vier Stationen in die Vollen. "Was tun, wenn's brennt?": Antworten auf diese Frage hatte Katharina Müller parat. Tiefer in die Praxis stiegen die Mittelschüler ein, als sie sich mit dem Absetzen eines Notrufs beschäftigten. Sie zeigten sich bei den fünf W-Fragen (Wer meldet das Ereignis? Wo geschah es? Was ist geschehen? Wie viele Verletzte? Warten auf Rückfragen) schon gut informiert.

Mit ihrem Mehrzweck-Fahrzeug hatten sich Elena Hecht, Andreas Preischl, Philipp Geymeier und Ronald Weiß von der Vilshofener Wehr im Pausenhof eingefunden und stellten ihr Equipment für die technische Hilfeleistung vor: Spreizer, Schere und vieles mehr. Sie erzählten auch, wie damit in der Praxis gearbeitet wird. Johannes Haas, Daniel Kölbl und Marcel Malotta von der Riedener Wehr, die mit dem eingangs erwähnten LF 20 angerückt waren, erläuterten die mitgeführten Geräte und Armaturen, die Schläuche, die Strahlrohre und den Digitalfunk.

Schon bald hantierten die ersten Schüler mit dem Schnellangriffsschlauch oder schlüpften in den Hitzeschutzanzug. Bürgermeister Geitner flogen vor dem Überdruck-Belüftungsgerät fast die Haare vom Kopf. "Wir wollen euch zeigen, was in der technischen Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr passiert", kündigten Thilo von Hanstein und Wolfgang Reiser von der Ensdorfer Wehr an der vierten Station an. Und zählten unter anderem auf: Teilnahme an Wettbewerben, Leistungsprüfungen, Geräte- und Fahrzeugkunde, aber auch etliche Freizeitaktivitäten - "vieles, was euch Spaß machen wird".
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