„Mir hom die stärksten Kirwaboum!“ sind die Ensdorf Kirwamoidln überzeugt
Armschmalz war am Samstag gefragt beim Aufstellen des Kirwabaums

"Auf geht's, pack ma's! Hau ruck!" Auf das Kommando von Baumeister Martin Reiser wurde der Kirwabaum mit Goißn aufgestellt. Im Hintergrund grüßt die Pfarrkirche St. Jakobus. Bild: sön
Vermischtes
Ensdorf
25.07.2016
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Dampfiger hätte es auch in der Sauna nicht sein können: Bei schwülwarmer Hitze wuchteten die Mannsbilder aus Ensdorf am Samstag ihren 31 Meter langen Kirwabaum in die Höhe. Klar, dass da Abkühlung nötig war.

(sön) Erfrischung gab es in Form von spritzigem Bier, das die Kirwamoidln den Burschen und Männern an den Goißn reichten. Die Kirwaleute hatten den Baum vor dem Aufstellen noch geringelt, mit Masskrug und Gemeindewappen versehen und auch die Jahreszahl 2016 eingeschnitzt.

Armschmalz gefordert


Dann aber ging es zur Sache: Stück für Stück hievten die Männer den mit Kränzen geschmückten Kirwabaum in die Höhe. Armschmalz war gefragt, um die schweißtreibende Arbeit auf das Kommando von Baummeister Martin Reiser zu vollbringen. An die 30 Mann waren dabei länger als eine Stunde am Schwitzen, um den Baum in die Höhe zu wuchten.

Auch die Kirwamoidln waren gefordert, sie hatten für ausreichend flüssigen Nachschub zu sorgen. Und sie waren überzeugt "Mir hom die stärksten Kirwaboum" und "Mir hom den schönsten Kirwabaum" Fachkundige Zaungäste begutachteten aus sicherer Entfernung die Plackerei. Ins Schwitzen kamen anschließend auch die Männer am Grill beim Ansturm der hungrigen Mannsbilder auf den Bratwürstl- und Fischstand. "Wir sind stolz auf unsere feschen Kirwapaare", verkündete am Abend der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr, Richard Reiser. Er freue sich, dass viele "befreundete Kirwaleit" zur Jakobikirchweih gekommen waren. Feuerwehr und Paare hätten das Fest wieder hervorragend organisiert, lobte Bürgermeister Markus Dollacker. Den Kirwapaaren, die "drei schwere Tage" vor sich hätten, wünschte er Durchhaltevermögen. Auf "tolle Tage bei unserer Jakobi-Kirchweih" stieß er mit Reiser mit einer frischen Mass an.

Die "Original Waidhauser" spielten zünftig auf, hatten bereits auch die Kirwapaare mit ins Zelt geleitet. Dass sie nicht nur beim Baumaufstellen super sind, zeigten die Burschen, als sie mit ihren feschen Moidln ihre Tänze vorführten. "Wer hat die beste Kirwamusi? - Mir ham die beste Kirwamusi!", zeigten sich die Ensdorfer überzeugt, als die Musikanten dann so richtig auffeilten. Nicht nur für den Durst, auch für den Hunger hatten die Ensdorfer Feuerwehrler mit Bratwürsteln, Steaks, gegrilltem Fisch, Käse-. Fisch- und auch Lachssemmeln vorgesorgt.
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