Nachtwanderung des offenen Treffs greift nach Sternen
Mit allen Sinnen

Vermischtes
Ensdorf
26.01.2016
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Zwölf Mädchen und Buben des offenen Treffs starteten warm eingepackt vor dem ehemaliges Musikhaus des Klosters zu einer Nachtwanderung mit den Naturpädagoginnen Eva Nußbaumer und Nadia Nikolaus. Um den Sehsinn zu fördern, blieben alle Taschenlampen aus. Bevor es losging, bekam jedes Kind einen Briefumschlag. Dann stiegen alle die Treppen zum Salesianer-Wald hinauf.

Mit Teelichtern wurde zu meditativer Musik ein Sternentanz gezeigt. Nächste Station war ein Marterl, an dem den Kindern die Bedeutung von Wegkreuzen erläutert wurde. Die Naturpädagoginnen erzählten von nachtaktiven Waldtieren, der Tastsinn wurde an gespannten Seilen geschärft. Bei einer Feuerschale wurden Riechen und Schmecken thematisiert. Welches Tier hat den besten Geruchssinn? Die Antwort überraschte: "Nicht der Hund, sondern der Schmetterling."

Bei Früchtetee und Zimtsternen wurde den Kindern eine Geschichte vorgelesen. Auf der verschneiten Wiese des alten Salesianer-Sportplatzes standen Gläser mit Kerzen. Die ungeöffneten Briefumschläge mussten die Kinder an einem Lagerfeuer gegen das Feuer halten: Dabei sahen sie Zettel, aus denen Löcher in den Formen dreier Sternbilder ausgestanzt waren - der Große Wagen, Kassiopeia und Orion.

Über dem Lagerfeuer köchelte eine Kartoffelsuppe mit Wienern, die sich alle schmecken ließen. Danach gab es noch eine Schneeballschlacht und auch Schnee-Engel-Abdrücke wurden in der Wiese hinterlassen. Als Andenken bekam jeder ein Medaillon mit einem Sternbild.
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