Spannende Ferienwoche im Kloster
Da sieht Winnetou alt aus

Mut gehörte schon dazu. Von dieser großen Wasserrutsche wagte nicht jeder den Plumps in die Vils.
Vermischtes
Ensdorf
19.08.2016
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"Vilstalindianer?" Die gibt es nur im Kloster Ensdorf. Es ist ein ganz besonderer Stamm. Zwischen sechs und zwölf Jahre jung. Aber nicht nur deshalb sehen Winnetou und Indiana Jones gegen sie ganz schön alt aus.

Spannung, Spiele und viel zu erleben gab es für die rund 25 Kinder in der vergangenen Woche im Klostergarten, am Eggenberg und an der Vils. Bei der Ferienaktion der Umweltstation wurden sie von ausgebildeten Jugendleitern betreut und richtig auf Trab gehalten. "Des is ja guad, dass ma scho glei mit anand Frühstück macha", meinte einer der Knirpse hoch zufrieden. Auch das Mittagessen war nach dem Geschmack der Vilstalindianer. Am ersten Tag wurden Pizzas im klostereigenen Pizzaofen zubereitet. Am Eggenberg schmeckten die Hamburger. Für die Tortellini waren Betreuer David & Co. im Klostergarten verantwortlich und am letzten Tag gab es Indianereintopf vom Lagerfeuer.

Genauso wichtig war die Indianerausrüstung: Kopfschmuck mit Feder, dazu Pfeil und Bogen samt Köcher und natürlich auch Tomahawks und Kriegsbemalung gehörten dazu. So ausgerüstet, ging es am Mittwoch auf Spurensuche, neudeutsch Geocaching, in kleinen Gruppen auf den Eggenberg. Danach kam die Abkühlung in der Vils gerade recht. Eine große Wasserrutsche war aufgebaut, Kanufahrten und von der Schaukel in die Vils zu springen, waren der Hit. Ganz Mutige hüpften sogar vom Steg aus ins Wasser.

Am nächsten Tag ging es ab in den Klostergarten - gut gesichert an die Kletterwand, sich von Bruder Robert auf der Himmelsschaukel baumhoch anschubsen lassen und sich beim Fußballspielen austoben. Rekorde brechen wollten alle beim Kistenstapeln. Mit Pfeil und Bogen zielten die Kinder auf eine Scheibe. Betreuer Andreas hatte seinen Therapiehund Janosch mitgebracht und erklärte, wie man mit dem Vierbeiner umgeht. Als Kinder und Betreuern als zwei Indianerstämme am Eggenberg gegeneinander antraten, erinnerte das Oberindianer Bruder Robert Reiner an früher, ans "Räuber- und Schandispiel". Und das Picknick am Waldrand war echt cool. Entsprechend viel hatten die Kinder jeden Abend ihren Eltern zu erzählen.

Am letzten Tag hieß es dann üben, üben, üben: Als Vilstalindianer verkleidet wollten die Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung im Bildungshaus ihre Eltern überraschen. So wurden mit viel Eifer eine Choreografie und dazu das Lied "Seht, wie die Indianer tanzen" einstudiert.
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