St. Magnus feiert Patrozinium
14 Gulden als Grundstock

Vermischtes
Ensdorf
03.09.2016
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Die Bürger sammelten Geld, um eine Kapelle zu errichten. Der Grundstock waren 14 Gulden. Das Vorhaben klappte - 1745 begann der Bau von St. Magnus.

Uschlberg. Mit einem Festgottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt und bei dem der Verstorbenen gedacht und das Saatgetreide gesegnet wird, feiern die Gläubigen in Uschlberg das Patrozinium der Kirche St. Magnus. Urkundlich wurde das Gotteshaus erstmals 1722 erwähnt. In den Akten steht geschrieben, dass die Einwohner Geld zur Errichtung der Kapelle gesammelt hatten. 1745 wurde mit dem Bau begonnen, 1748 erteilte das bischöfliche Ordinariat in Regensburg die Erlaubnis, dass Messen mit Predigten zelebriert werden durften.

Die Kirche überstand die Säkularisation und auch die Demolierung der Kapellen (1803 und 1805), da der damalige Ensdorfer Pfarrer Laurentius Pfaller sie als Filialkirche einstufte. 1875 wurde der Altar neu gefasst, Johann Ernstberger aus Amberg schuf ein neues Bild, auf dem die vier Viehpatrone Magnus, Pirmin, Leonhard und Wendelin dargestellt sind. Im gleichen Jahr wurde das Kirchlein dem Heiligen Magnus, der mit einem kleinen Bären dargestellt ist, geweiht. Renoviert wurde das Gotteshaus 1987 und 2006. Als wertvoll eingestuft wird die Statue "Jesus an der Geißelsäule", eine große Ausdruckskraft hat "Maria mit dem Kind".
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