Unterricht ganz praxisnah: Mittelschüler erkunden die Radiologie von St. Marien
Schatzkiste in der Röhre

Vermischtes
Ensdorf
04.03.2016
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Röntgen, Magnetresonanztomographie und Computertomographie sind keine Fremdwörter für die Ensdorfer Mittelschüler: Die Sechstklässler bekamen Einblick in die Radiologie am Klinikum St. Marien Amberg.

Unterricht im Klinikum


Da im Unterrichtsfach Geschichte- Sozialkunde-Erdkunde gerade das Thema "Industrie in Bayern" anstand, und in Erlangen medizinisches Zubehör für die Radiologie entwickelt und produziert wird, bot sich diese Betriebserkundung an. Die Organisation übernahm die für das Fach zuständige Lehramtsanwärterin Carina Engelbrecht in die Hand: Ihr Vater ist Prof. Volkher Engelbrecht, der Leiter der Radiologie von St. Marien. Die beiden erklärten den Schülern und ihrer Klassenleiterin Sabine Stopfer-Birner den Unterschied zwischen einer Röntgenaufnahme sowie der Untersuchung in MRT (Magnetresonanztomographie) und CT (Computertomographie). Mit Hilfe dieser Methoden galt es dann, den Inhalt einer Zauberkiste zu entschlüsseln. Nach eingehender Betrachtung der medizinischen Aufnahmen war das Rätsel gelöst: Engelbrecht hatte unter anderem Kaugummis, Kaubonbons, einen Apfel, eine Mandarine und einen Kugelschreiber in der Box versteckt. Auch durften die Kinder Aufnahmen eines von einem Infarkt geschädigten Herzen sehen und das Innere eines Kopfes betrachten.

Der Raketen-Kuli


Für einen Wow-Effekt sorgte eine Mitarbeiterin, als sie im Raum des MRT einen Kugelschreiber aus der Hand gleiten ließ: Er zischte sekundenschnell wie eine Rakete durch den Raum und blieb am MRT kleben.
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