Bio-Burger der Öko-Modellregion auf Biofach-Messe vorgestellt
Produktentwicklung trägt Früchte

Der Bio-Burger entspricht der Vorstellung von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (links). Er gratulierte dem Vorsitzenden der Steinwald-Allianz, Hans Donko (Dritter von links) sowie den Mitarbeitern der Öko-Modellregion Josef Schmidt (Zweiter von links), Elisabeth Waldeck (Dritte von rechts), Günther Erhardt (Zweiter von rechts) sowie Metzger Josef Ackermann (rechts) zu deren Erfolg. Bilder: hdl (3)
Freizeit
Erbendorf
17.02.2016
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Nürnberg/Erbendorf. Die Idee stammt aus dem tiefsten Steinwald, erregt aber nun deutschlandweit Aufsehen: der Bio-Rinderburger der Öko-Modellregion. Auf der Biofach-Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel in Nürnberg wurde der Hamburger von Bioland zum ersten Mal vorgestellt. Auch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeigte sich begeistert.

Günther Erhardt von der Öko-Modellregion der Steinwald-Allianz hat gute Arbeit geleistet und damit ein großes Lob von Brunner eingefahren. Der Minister besuchte am Donnerstag das Team der Öko-Modellregion auf der Biofach-Messe in Nürnberg. Denen hatte er erst im Dezember 2015 die Förderung für weitere drei Jahre zugesagt. Brunner war einer der ersten, der den perfekt zubereiteten Burger und den Info-Flyer zu Augen bekam. Da die Öko-Modellregionen in Bayern sein Herzblut sind, freute er sich außerordentlich über die Neuheit auf dem Bio-Markt und gratulierte den Mitarbeitern zum Erfolg. Um den Öko-Landbau in Bayern voranzutreiben, sei es von entscheidender Wichtigkeit, Netzwerke und Kreativität zu bilden.

Burger-Produktion


Der Einfallsreichtum von Günther Erhardt veranlasste den Verband Bioland nicht nur dazu, den Bio-Rinderburger als eine von fünf Hauptgerichten auf der Innovationen-Messe zu kredenzen, sondern ab sofort mit einem Bioland-Weiderind-Burger in Produktion zu gehen. Vorsitzender der Steinwald-Allianz, Hans Donko, besuchte mit 15 Landwirten aus der Region den "cook & talk"-Stand.

Mit an Bord hatten sie dabei den Bio-zertifizierten Fleischer Josef Ackermann aus Trabitz, der auch für die einheimische Bevölkerung die bisher noch relativ unbekannten Bratlinge herstellt. Was mit 800 verkauften Stück ein Renner auf der Messe war und schon vor dem Ende der Veranstaltung ausverkauft war, soll nun auch im Steinwald bekannt gemacht werden. Derzeit arbeitet das Team der Öko-Modellregion um Elisabeth Waldeck daran, für die Rinder aller Bio-Landwirte im Steinwald eine gute Vermarktungsmöglichkeit zu sichern. Unter anderem gehört hier dazu, weitere Abnehmer für den Burger zu begeistern. Der Hamburger ist in den Varianten Bio-Rind, Wild und Bio-Lamm erhältlich und sowohl für Hersteller als auch Kunden ein Produkt der Spitzenklasse.

Edles und schnelles Essen


Für den bewussten Käufer ist der Burger ein Fastfood der edelsten Art und mit Sicherheit kein Massenprodukt: schnell zubereitet, in vielen Varianten servierbar und ökologisch ganz weit vorne, da die gesamte Wertschöpfungskette im Steinwald liegt. Für die Fleischerzeuger ist er eine ideale Einnahmequelle, da alle Teile des kostbaren Fleisches in dem Patty, also dem Bratling, verarbeitet werden können. Großabnehmer wie Metzgereien, Hofläden und Kantinen oder Veranstalter können jederzeit bei Metzger Josef Ackermann bestellen. Die Burger-Patties sind tiefgekühlt und in verschiedenen Gewichten und Verpackungsgrößen erhältlich. Darüber hinaus bietet der Dorfladen in Friedenfels einen Wild-Burger aus den eigenen Wäldern der Güterverwaltung an.
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