Erste ökumenische Passionsandacht
Kerzenlicht vertreibt Sorgen

Die Gläubigen konnten bei der ökumenischen Passionsandacht mit Kerzen ihre Sünden und Nöte am Kreuz niederlegen. Bilder: njn (2)
Freizeit
Erbendorf
20.02.2016
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"Gott traut uns einen neuen Anfang zu." Das stellte Pfarrer Christoph Zeh bei der ersten ökumenischen Passionsandacht in der Martin-Luther-Kirche fest. Zwischen Stille und Beten brachten zahlreiche Lieder aus Taize eine ganz besondere Stimmung in die nur von Kerzenlicht und Altarlicht erhellte Kirche.

Mittelpunkt der Passionsandacht war ein schlichtes Holzkreuz vor dem Altar, umwickelt vom roten Tuch mit vielen Kerzen. Gemeinsam zeigten Pfarrer Christoph Zeh und Pfarrer Martin Besold einen Weg durch die Passionszeit auf. "Heute können wir für alle Vergebungen dem Herrn danken", sagte Zeh. "Denn es fällt uns oft schwer, Verfehlungen zuzugeben." "Jesus Christus hat uns den Weg zum Vater gezeigt", fügte Pfarrer Martin Besold an. "Der Weg heißt Umkehr." Sinnbildlich konnten die zahlreichen Gläubigen, ihre Sorgen und Nöte mit dem Entzünden einer Kerze am Kreuz vor dem Altar ablegen.

Bei den Fürbitten gedachten die beiden Pfarrer allen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, die Opfer von Krieg und Gewalt sind sowie allen, die alleine gelassen werden in ihren Sorgen und Nöten. Es war eine Passionsandacht mit offenem Ende, die Gläubigen konnten nach dem Segen noch in der Kirche verweilen.

Die nächste ökumenische Passionsandacht ist am Donnerstag, 25. Februar, um 19.30 Uhr in der Christuskirche in Windischeschenbach.
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