Jahreshauptversammlung des Kleintierzuchtvereins Erbendorf
Neue Führung bei Züchtern

Der Vorstand des Kleintierzuchtvereins verabschiedete den alten Vorsitzenden Siegbert Wiesent (links) und gratulierte dem neuen Friedrich Kohr (Dritter von links) sowie Stellvertreter Patrick Götzl (Fünfter von links). Bild: njn
Freizeit
Erbendorf
05.04.2016
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Eine Ära geht zu Ende. Nach zwölf Jahren als Vorsitzender der Erbendorfer Kleintierzuchtverein trat Siegbert Wiesent auf eigenem Wunsch eine Reihe zurück. In der Jahreshauptversammlung überlegten die Züchter zudem, wie sie ihren Verein bekannter machen.

"Wie im Vorjahr angekündigt, stehe ich für eine Wiederwahl als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung", sagte Wiesent. Er stand 12 Jahre an der Spitze, davor war er zehn Jahre Stellvertreter. Nun fehle ihm die Zeit für die Arbeit.

Bei den Neuwahlen machten die Mitglieder Friedrich Kohr zum neuen Vorsitzenden. Zweiter Vorsitzender bleibt Patrick Götzl, der auch das Amt des Kassiers und des Täto-Meisters übernimmt. Als Schriftführer löst der bishere Vereinschef Siegbert Wiesent Wolfgang Schreiber ab. In ihren Ämtern bestätigt wurden Friedrich Kohr als Zuchtwart Kaninchen, Martin Gruber als Zuchtwart Geflügel, Ringbuchführer und Jugendleiter und Wolfgang Schreiber als Zuchtbuchführer. Beisitzer sind Wolfgang Liedl und Anna Vielberth sowie Kassenprüfer Franz Horn und Karl Kastner.

Die Versammlung im Café Kohr gedachte zu Beginn der im Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Josef Martetschläger und Hans Walbrunn. In seinem Rechenschaftsbericht sprach Wiesent von 58 Mitgliedern, von denen sich 19 der Geflügelzucht und 39 der Kaninchenzucht widmen. "Erfreulich ist, dass wir bei den Kaninchen drei neue Züchter gewinnen konnten".

Es sei schwierig, Jugendliche zu gewinnen. In seinem weiteren Bericht sprach er die Züchterversammlungen sowie die Zusammenkünfte auf Kreisebene an. Dank sprach er den Vorstandsmitgliedern für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren aus.

Von "gutem Tiermaterial" sprach Kaninchenzuchtwart Friedrich Kohr. Für größere Schauen regte er einen Zusammenschluss der Züchter an. Der Erfolg sei erkennbar. "Unsere Kaninchenzüchter sind auch in diesem Jahr bei zahlreichen Schauen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene unterwegs."

Nachdem der Kleintierzuchtverein die letzten zwei Jahre keine Lokalschau mehr durchgeführt habe, forderte Kohr mehr Öffentlichkeitsarbeit. Er könne sich vorstellen, mit den Kaninchen an Ostern etwas Besonderes zur Werbung zu machen. Eine Schau mit anderen Kleintierzuchtvereinen sei denkbar.

Geflügelzuchtwart Martin Gruber stellte fest, dass derzeit nur Taubenzüchter tätig sind. "Bei Hühnern oder anderem Geflügel sind die Auflagen von staatlicher Seite zu hoch." Zuchtbuchführer Wolfgang Schreiber gab bekannt, dass derzeit 162 Kaninchen in vier Rassen vorhanden seien.
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