Rund um die Uhr
Sonderausstellung „Uhren“ im Heimat- und Bergbaumuseum

Eine wertvolle Biedermeieruhr aus geflammten Birkenholz. Bild: njn
Freizeit
Erbendorf
12.02.2016
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Tisch- und Wanduhren, mit und ohne Glocke oder Kuckuck aus dem 19. Jahrhundert gibt es einer neuen Sonderausstellung "Uhren". Sie eröffnet am Sonntag, 14. Februar um 14 Uhr im Heimat- und Bergbaumuseum. Sämtliche Exponate stammen von dem Erbendorfer Sammler Klaus Schmidt.

Seit mehr als 25 Jahren sind Wand-, Stand- und Tischuhren zur Sammelleidenschaft von Schmidt geworden. Bevorzugt sind es Uhren deutscher Manufakturen, wie beispielsweise Junghans, Kienzle, Pfeilkreuz oder Becker. Knapp 50 dieser Kunstwerke aus den Herstellungsjahren 1860 bis 1900 ticken ab Sonntag im Museum.

Besondere Exponate im Museum sind Schwarzwälder Prunk-Pendeluhren mit Schlag auf eine Glocke, teilweise mit einem dazugehörigen Sockel, um sie auch an die Wand zu hängen. Eine weitere Rarität ist eine Pendule (Pendeluhr) im Biedermeier-Stil aus dem Jahr 1860, die aus geflammten Birkenholz hergestellt und mit schweren Messingverzierungen versehen ist. Nicht fehlen bei der Ausstellung darf natürlich die typische Schwarzwälder Kuckucksuhr.

Bei der Eröffnung am Sonntag wird Klaus Schmidt den Besuchern auch erklären, was es mit dem Schlagwerk der Uhr auf sich hat. Denn es gibt auch Wanduhren ohne Schlagwerk, sogenannte stille Regulatoren oder Schlafzimmerregulatoren. "Diese Uhren wurden im Schlafzimmer aufgehängt, damit die Schlafenden nicht durch den Stunden- beziehungsweise Halbstundenschlag gestört wurden", weiß der Sammler.

ÖffnungszeitenEröffnung der Sonderausstellung "Uhren" im Heimat- und Bergbaumuseum ist am Sonntag, 14. Februar um 14 Uhr. Das Museum ist jeden zweiten Sonntag im Monat, 14 bis 16 Uhr, geöffnet.
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