Außergewöhnlicher Einsatz des Erbendorfer Geistlichen
Pfarrer als St. Martin

In die Rollen des Heiligen und des Bettlers schlüpften bei der Martinsfeier des St.-Elisabeth-Kindergartens Pfarrer Martin Besold (links) und Gemeindepraktikant Thomas Kern (rechts) höchstpersönlich. Bild: njn
Kultur
Erbendorf
13.11.2014
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Etwas Besonderes hatten sich Pfarrer Martin Besold und Gemeindepraktikant Thomas Kern zum Martinstag einfallen lassen. Sie schlüpften bei der Feier des St.-Elisabeth-Kindergartens selbst in die Rolle des Heiligen Martin und Bettlers und erzählten so die alte Legende.

Vorfreude herrschte bei den Buben und Mädchen der Kindertagesstätten schon seit Wochen. Fleißig übten sie mit den Erzieherinnen der Kindergärten und der Krippe für die Martinsumzüge, die alle um den Namenstag des Heiligen mit den Eltern gefeiert wurden.

Den Auftakt machte der Evangelische Kindergarten Regenbogen in Wildenreuth. Neben dem Zug durch die Dorfstraßen und einer Andacht in der Jakobskirche mit Pfarrer Manuel Sauer war im Anschluss eine Feier am Jugendheim. Die musikalische Umrahmung übernahm der Posaunenchor Wildenreuth. Ebenso feierten in Erbendorf bereits die Allerkleinsten in der städtischen Kinderkrippe St. Martin, ebenfalls mit einem kleinen Zug und dem Martinsfeuer. Unter der Anleitung der Erzieherinnen und Krippenleiterin Nadine Diesner führten die Kleinen ihr erstes Martinsspiel auf. Jeweils mit einem Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt begannen die Martinsfeiern des städtischen Kindergartens Kunterbunt und des St.-Elisabeth-Kindergartens am Montag und Dienstag.

Im Anschluss zogen die Kleinen gemeinsam mit ihren Eltern und der Stadtkapelle in die jeweilige Einrichtung zur Martinsfeier. Beim Kunterbunt-Kindergarten führte der Heilige Martin hoch zu Ross den Zug an.

Ein Dank der Kindertagesstätten galt der Feuerwehr, welche die einzelnen Veranstaltungen verkehrstechnisch absicherte.
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