Neujahrskonzert in der Erbendorfer Martin-Luther-Kirche
Jahresauftakt in Zeh-Dur

Pfarrer Christoph Zeh sprach beim Neujahrskonzert geistliche Worte. Bild: njn
Kultur
Erbendorf
04.01.2016
68
0

Geistliches und gute Unterhaltung: Die Verbindung gelang den Protagonisten des Neujahrskonzerts in der Erbendorfer Martin-Luther-Kirche. Kirchenmusiker Martin Häupler hatte sich einiges für den Jahresstart einfallen lassen.

Eine Ehre für Pfarrer Zeh: Kirchenmusiker Martin Häupler stellte beim Neujahrskonzert nicht nur seinen Kanon zur Jahreslosung, sondern auch seine Orgel-Fanfare in Zeh-Dur vor.

Pfarrer Christoph Zeh hatte zuvor die Gläubigen in der Martin-Luther-Kirche begrüßt: "Heute haben wir es uns verdient, unsere Seele mit Musik zu erfrischen." Es sei gute Tradition, beim Neujahrskonzert die Jahreslosung vorzustellen. "Gott spricht, ich will euch trösten, wie einen seine Mutter. So lautet die Jahreslosung für das Jahr 2016", so Zeh. "Wie die Mutter ihr Kind tröstet so tröstet Gott uns Menschen." Die Jahreslosung wecke Erinnerungen an die Kindheit. Vor dem Altar stellte Häupler die Eigenkomposition der Jahreslosung vor und gemeinsam sangen die Konzertbesucher den dreistimmigen Kanon

Mit dem modernen Orgelstück "Five Down" von Michael Schütz eröffnete Häupler an der Orgel das Konzert. Im Duett mit Helga Rose an der Oboe spielte er Werke alter Meister mit "Sonate in C-Dur" von Alessandro Besozzi (1702-1775) sowie der "Partita in G-Dur" von Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Mit dem zeitgenössischen Stück "Pop Suit" von Daniel Hellbach kam neben Martin Häupler an der Orgel und Helga Rose an der Oboe der junge Christoph Häupler mit der Tuba zum Zug. Vater und Sohn begeisterten die Zuhörer auch mit "My Chinatown" von Jean Schwartz (1878-1956).

Fast alle Register zog Martin Häupler bei der Fantasie und Toccata von Klaas Jan Mulder (1930-2008) zum Gemeindelied "Wer nur den lieben Gott lässt walten". Natürlich waren im Anschluss die Besucher aufgerufen, kräftig mit einzustimmen. Pfarrer Zeh ging auf den Komponisten Georg Neumark ein, der das Gemeindelied während des Dreißigjährigen Krieges schrieb. "Er war ein tiefgläubiger Mensch." Wer auf Gott vertraue, baue nicht auf Sand.

Nach Vaterunser und Segen erklang die "Fanfare in Zeh-Dur", komponiert von Martin Häupler, an der Orgel. Uraufgeführt wurde sie bei Zehs Installationsgottesdienst im September. Am Ende gab es großen Applaus. Spenden kommen der Instandhaltung der Kirchenorgel zu Gute.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.