Ans Danken denken

Strahlende Gesichter bei den Kindern mit ihren gesegneten Erntekörbchen. Mit auf dem Bild (von links) Pfarrer Martin Besold, Gemeindereferentin Roswitha Heining und Gemeindepraktikant Benedikt Ecker. Bild: njn
Lokales
Erbendorf
06.10.2015
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"Danken kommt von Denken." Beim Familiengottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zum Erntedankfest forderte Pfarrer Martin Besold die Gläubigen auf, darüber ein wenig nachzudenken.

Gemeinsam zogen die Kinder, bepackt mit Gabenkörbchen, mit Pfarrer Martin Besold und Gemeindereferentin Roswitha Heining sowie dem neuen Praktikanten Benedikt Ecker in die Pfarrkirche ein. Die Kinder sprachen die Kyrie-Rufe und brachten bei den Fürbitten "Erntegaben" aus ihrem Leben zum Altar. Dabei bildeten die Buben und Mädchen eine Menschenkette als Zeichen von Gemeinschaft und Freundschaft.

"Denken kommt von Danken. Am heutigen Erntedankfest lade ich euch ein, ein wenig nachzudenken", betonte Pfarrer Besold. "Wie sieht es aus - mein Leben in meiner Familie, in der Schule und im Berufs oder mit meinen Freunden", fragte der Pfarrer die Anwesenden. Nach seinen Worten entstünde Zufriedenheit nicht nur aus großen Ereignissen. Oft reiche ein gutes Wort, das einen wieder aufrichte. "Oder eine ausweglos scheinende Situation bereinigt sich nach einer Zeit fast von alleine." Das sei ein Geschenk.

Mit Blick auf das Evangelium führte der Pfarrer aus, dass die Menschen diese Einstellung von den von Jesus Geheilten lernen könnten. "Er sieht im Handeln Jesu Gottes heilsschaffende Güte. "Dann denkt er ans Danken. So wie er können auch wir versuchen, hinter Situationen unseres Lebens Gottes Wirken zu erkennen." Der Pfarrer war überzeugt, dass den Menschen durch nachdenken bewusst werde, dass es viele Gründe gebe, wofür sie dankbar sein können.
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