Bedarf für die Städtebauförderung deutlich geringer - Ziel: Konsolidierung
Wunschliste mit Schranken

Lokales
Erbendorf
27.11.2015
3
0
Auch der Stadtrat hat seine Wunschliste für die Städtebauförderung geschrieben, nicht nur für Weihnachten, sondern für das gesamte Jahr 2016. Und die Wünsche gehen nicht an das Christkindl, sondern an die Regierung der Oberpfalz. Bei der Städtebauförderung will die Stadt keine großen finanziellen Sprünge mehr machen. So stellte Bürgermeister Hans Donko in der letzten Stadtratssitzung fest: "2016 wird ein Jahr der Konsolidierung." Der Maßnahmekatalog bewegt sich bei knapp 700 000 Euro, deutlich niedriger als im Vorjahr. Förderfähig wären voraussichtlich Kosten von 3,5 Millionen Euro.

"Große neue Vorhaben können nicht in Angriff genommen werden, da wir die notwendigen finanziellen Ressourcen nur sehr eingeschränkt haben", so Donko. "Wir haben die Verpflichtung, wieder etwas Luft zu holen." Vordringlich sei jetzt erst einmal, die begonnenen Vorhaben zu Ende zu bringen. Dazu zählt die Neuordnung der Freiflächen beim Aribo-Hotel mit gut 300 000 Euro. Weitere Maßnahmen, die auf der Wunschliste der Stadt stehen, sind einige Maßnahmen mit einem anteiligen Kostenvolumen von 400 000 Euro. Hierzu zählt die Erneuerung der Bräugasse mit Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro. Für das kommende Jahr sind dabei rund 50 000 Euro für die Planungserstellung angesetzt. Aufgenommen ist auch die Aussichtsplattform am Mühlbühl als Ordnungsmaßnahme mit 60 000 Euro.

Der Abbruch und die Neugestaltung des ehemaligen Speditionsgebäudes in der Marktredwitzer Straße im kommenden Jahr soll erledigt werden, informierte der Bürgermeister. Ebenso die Neugestaltung des Stadthallenareals in der Turngartenstraße. Denn hierfür seien bereits in diesem Jahr 362 000 Euro beziehungsweise 228 000 Euro bewilligt worden.

Auch für private Bauherren stehe auch 2016 wieder ein kommunales Förderprogramm mit rund 75 000 Euro zur Verfügung. Danach können private Hauseigentümer aus fünf verschiedenen Bereichen, beispielsweise Fassadengestaltung oder Dachisolierung, Fördermittel erhalten.

CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger bezeichnete die Städtebauförderung als "Erfolgsgeschichte." Was er sich persönlich noch wünsche, sei ein Konzept für die Innenstadt. "Schon viele Jahre steht in den jährlichen Bedarfsmitteilungen die Maßnahme Aussichtplattform Mühlbühl", so Dr. Rose. "Es wäre schön, wenn das Gelände endlich im kommenden Jahr umgesetzt werden könnte." Die Bedarfsmitteilung für das Städtebauförderprogramm erarbeitete die Stadt mit dem Sanierungsträger, der KEWOG in Tirschenreuth.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.