Boom in Schleifmühl

Lokales
Erbendorf
22.10.2014
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Da freuten sich Bürgermeister und Stadträte. Im Industriegebiet Schleifmühl soll es bald eine neue Gewerbehalle geben. "Hier boomt es", stellte Bürgermeister Hans Donko in der Stadtratssitzung fest.

Kurz war die Liste der Bauanträge in der Stadtratssitzung. Dennoch freute sich Bürgermeister Hans Donko über Aktivitäten im Industriegebiet Schleifmühl. "Hier boomt es, eine neue Gewerbehalle entsteht", verkündete der Bürgermeister.

Dem Stadtrat lag ein Bauantrag von Dr. Heidi Edl vor, den das Gremium bereits in seiner Februar-Sitzung in einer Bauvoranfrage positiv beschieden hat. So sieht die Bauherrin den Neubau eines Maschinenschuppens mit Schafstall und eines Carports sowie den Abbruch eines Scheunenanbaus am Straßenschacht 1 und 9 vor.

Der Maschinenschuppen soll an der nördlichen Grundstücksgrenze hinter der Fichtenhecke in der Größe von rund 20 mal 7 Meter errichtet werden. Die Dacheindeckung erfolgt mit Trapezblech bei einer Dachneigung von fünf Grad. Die Außenwände werden mit Aluminium-Sinuswelle auf einer Kantholzkonstruktion ausgeführt. Die Gesamthöhe beträgt knapp vier Meter.

Der Scheunenanbau soll in einer Größe von fünf mal sechs Meter abgebrochen werden. An die bestehende Doppelgarage an der Nordseite des Grundstücks wird ein Carport mit drei Stellplätzen in der Größe von circa 10 mal 7 Meter errichtet. Die Dacheindeckung erfolgt ebenfalls mit Trapezblech.

Bürgermeister Hans Donko wies darauf hin, dass bei der Bauvoranfrage durch das Landratsamt Tirschenreuth eine Baugenehmigung in Aussicht gestellt wurde. Von Seiten der Verwaltung seien keine Erinnerungen veranlasst. Die Stadtratsmitglieder stimmten dem Bauantrag zu.

Bürgermeister Donko gab dem Gremium einen im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelten Bauantrag zur Kenntnis. So sieht Markus Lindner aus Weiden vor, im Gewerbepark 25 eine Gewerbehalle mit Ausstellungsfläche und Büro zu errichten. Der Bürgermeister teilte mit, dass die Baumaßnahme bereits im Gange sei und drückte seine Freude aus, dass sich damit eine neue Ansiedlung im Industriegebiet vollziehe.

Die Stadtratsmitglieder stimmten auch der Genehmigung einer isolierten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans für das Nordöstliche Stadtgebiet "Naabberg" zu. So sehen Klaus und Ursula Scholz in der Schweißlohstraße 31 die Errichtung einer Holz-Sichtschutzwand an der nördlichen Grundstücksgrenze vor.
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