BRK-Bereitschaft Erbendorf stellt bei Jahresauftaktveranstaltung Zusammenhalt heraus
Stolz auf gutes "Betriebsklima"

Lokales
Erbendorf
13.01.2015
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"Gerade haben wir erst unser großartiges Geburtstagsjahr - 125 Jahre Rotes Kreuz in Erbendorf - beendet. Wir können auf ein erfolgreiches 2014 zurückblicken." Mit diesen Worten eröffnete BRK-Bereitschaftsleiter Sven Lehner die Jahresauftaktveranstaltung der Bereitschaft im Rot-Kreuz-Haus.

Lehner freute sich über die fünf Neuaufnahmen im abgelaufenen Jahr. "Wir als Bereitschaft vor Ort stehen allen offen und üben hier und immer wieder weit darüber hinaus unsere humanitäre Tätigkeit aus", stellte Lehner fest. Sie erhielten nun offiziell die Mitgliedsunterlagen und symbolisch den roten Rot-Kreuz-Schal.

Gelebte Rotkreuz-Arbeit

Mit einer Diashow blickte Lehner auf die Höhepunkte im abgelaufenen Jahr zurück. "Die Aufgaben der Bereitschaften sind in den Ordnungen und der Satzung des Bayerischen Roten Kreuzes niedergeschrieben. Wir machen daraus gelebte Rot-Kreuz-Arbeit täglich vor Ort", stellte er fest.

Lehner erinnerte an die Medien-Aktion zur Bekanntmachung der einheitlichen Notrufnummer 112 sowie auf die BRK-weite Aktion "Drücken ist stark". Er hob hier vor allem die Aktionsvorstellungen im Erbendorfer Stadtrat und im Gemeinderat Krummennaab hervor. Weiter ging der Bereitschaftsleiter auf die Helfer vor Ort und die Mitwirkung im Blutspendedienst ein. Einen großen Dank sprach Lehner der Bereitschaftsjugend aus. Er bestätigte ein "überaus aktives Jugendrotkreuz." Immerhin seien es zwei Gruppen mit annähernd 30 Kindern und Jugendlichen. Er nannte hier die Jugendrotkreuzleiterin Monika Stahl und Alexander Scholz, die sich großartig engagieren. Die BRK-Bereitschaft übernahm mit den Besuchen in den Seniorenheimen wieder soziale Aufgaben.

Beim Weihnachtsmarkt

Im Fokus standen auch gut 40 Sanitätsabsicherungen, so beim fünftägigen Feuerwehrfest in Erbendorf oder anlässlich des Weihnachtsmarktes in Wildenreuth. Ein Dank galt hier der Taktischen Leiterin Jasmin Kelch für die nicht immer einfache Diensteinteilung.

"Auch 2014 wurden zahlreiche ehrenamtliche Schichten im Rettungsdienst übernommen, die einen Anteil von rund 20 Prozent der Gesamtschichten ausmachten." "Um freiwillig und uneigennützig helfen zu können, ist trotz modernster Technik die Ausbildung jeder einzelnen Einsatzkraft unumgänglich", stellte Lehner fest. Die Mitglieder haben sich auch im vergangenen Jahr wieder fort- und weitergebildet.

Lehner sprach in seinem Vortrag auch die Mittelbeschaffung an. Denn Material, Einsatzkleidung und vieles mehr müssen von der Bereitschaft finanziert werden. Den Mitgliedern bescheinigte er ein großes Engagement wenn es darum geht, Kleidersammlungen durchzuführen oder Feste und Feiern vorzubereiten.

Gute Kameradschaft

Abschließend ging der Bereitschaftsleiter noch darauf ein, dass die Kameradschaft in der Bereitschaft groß geschrieben werde. Neben Wanderungen tragen unter anderem auch Festbesuche dazu bei, dass sich die Rotkreuzler mehr und mehr zusammenschweißen.

Zweiter Bürgermeister Johannes Reger hob die Wichtigkeit des örtlichen Roten Kreuzes hervor und dankte allen, die sich hierfür in den Dienst der Gesellschaft stellen. Ihn freute es besonders, dass in der Bereitschaft "alte Haudegen auch mit jüngsten Leuten" gut zusammenarbeiten.

1000 Helfer vor Ort

Einen Blick auf 2015 warf Kreisbereitschaftsleiter Markus Münchmeier. So werden beim G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau im Juni auch täglich rund 1000 Helfer aus ganz Bayern im Sanitätsdienst mit teilnehmen. Zudem werde dieses Jahr auch der Digitalfunk eingeführt.

Beim G7-Gipfel

Auch Katastrophenschutzbeauftragter Christian Stahl wirft seinen Blick bereits auf den G7-Gipfel. Den Mitgliedern dankte er für ihren Einsatz. "Es macht mich stolz, dieser Bereitschaft anzugehören", sagte Stahl.
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