"Das Kind probiert's"

Gut 40 Teilnehmer kamen zum Vortragsabend mit Sozialpädagogin Kathrin Karban-Völkl (stehend) in den St. Elisabeth-Kindergarten.
Lokales
Erbendorf
28.05.2015
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Über ein "grenzenloses Erziehungsthema" sprach im Kindergarten St.-Elisabeth Sozialpädagogin Kathrin Karban-Völkl: "Man darf sich nicht um den Finger wickeln zu lassen."

Der Abend war überschrieben mit "Verwöhnfalle - Grenzen setzen." Nach den Worten der Sozialpädagogin sei es wichtig, Grenzen zu setzen, um Freiheiten zu schaffen. Kinder seien wie Pflänzchen, die nur bei richtiger Pflege gedeihen. "Im übertragenen Sinn heißt dass, ein behütetes Zuhause, eine ordentliche Umgebung sowie liebevoller Umgang." Sie schränkte ein, dass Eltern nicht "grenzenlos" erziehen dürften.

"Kinder überschritten nur dann den gesetzten Rahmen, wenn sie sich wohlfühlen", so Karban-Völkl. "Das Kind probiert's einfach aus." Wichtig sei es für Väter und Mütter, konsequent zu sein. Denn nur dann hätten Grenzen einen Sinn. "Wer nicht konsequent ist, ist unglaubwürdig." Sinn und Ziel sei es, durch das Setzen von Grenzen die Kinder dahingehend zu prägen, dass sie gegenüber anderen Rücksicht nehmen und auch ihren Respekt zeigen. Lob dürfe nicht fehlen. Die Referentin beantwortete zum Ende noch zahlreiche Fragen.

Kindergartenleiterin Stefanie Unterburger dankte der Sozialpädagogin. "Dass das Thema viele berührt, zeigt der sehr gute Besuch des Abends." Organisiert wurde der Vortrag durch den Kindergarten in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung.
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