Delegation aus Erbendorf besucht KZ-Gedenkstätte
Betroffene Genossen

Die SPD-Ortsvereine aus Erbendorf und Reuth bei Erbendorf besuchten die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg. Mit auf dem Bild unter anderem SPD-Ortsvorsitzende Brigitte Scharf (Zweite von rechts) und der Flossenbürger Ortsvorsitzende Roman Schell (Vierter von rechts). Bild: njn
Lokales
Erbendorf
11.08.2015
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Eine Info-Fahrt zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Flossenbürg unternahmen rund 40 Genossen und weitere interessierte Bürger aus Erbendorf und Reuth. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von der eindringlichen Ausstellung im ehemaligen "Häftlingsbad."

Die Gäste aus dem Steinwald mit ihrer Ortsvorsitzenden Brigitte Scharf (Erbendorf) und Karin Neugirg (Reuth) wurden von ihrem Kollegen aus Flossenbürg Roman Schell, und dritten Bürgermeister Peter Gruber herzlich begrüßt. Bei einem gut zweistündigen Rundgang wurde den Besuchern in zwei Gruppen die Gedenkstätte sowie die Geschichte des Konzentrationslagers, das übrigens rund 90 Außenlager hatte, näher gebracht. Zwischen 1938 und 1945 waren im Hauptlager und in den 90 Außenstellen etwa 100 000 Menschen aus mehr als 30 Ländern inhaftiert. Die Zwangsarbeit in den Granit-Steinbrüchen überlebte gut ein Drittel der Inhaftierten nicht.

Im Anschluss besuchten die Gäste noch das neu sanierte Museumscafé im Bildungszentrum, das im ehemaligen SS-Kasino eröffnet wurde.
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