Elternbeiträge steigen in den drei Erbendorfer Einrichtungen - Seit dem Jahr 2005 unverändert
Kindergärten erhöhen im Gleichklang

Lokales
Erbendorf
25.11.2014
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Die Elternbeiträge für den städtischen Kindergarten und den städtischen Kinderhort werden um jeweils zehn Euro monatlich angehoben. Das beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Wie Bürgermeister Hans Donko anmerkte, stehen die beiden anderen örtlichen Kindergartenträgern dieser Anhebung positiv gegenüber. "Auch sie werden ihre Elternbeiträge angleichen, damit im gesamten Stadtgebiet eine einheitliche Beitragsstruktur erhalten bleibt."

Wie Donko ausführte, wurden die Elternbeiträge des Stiftungskindergartens letztmals zum 1. September 2005 erhöht. "Die beiden anderen Einrichtungen, der St.-Elisabeth- und der evangelische Kindergarten, haben diese Beitragssätze damals ebenfalls mit übernommen." Donko merkte an, dass es keiner der Kindergärten schaffe, kostendeckend zu arbeiten. "Für den Ausgleich der anfallenden Defizite entstehen der Stadt erhebliche Ausgaben, die wir im Interesse unserer Kinder aber gerne aufbringen."

"Anhebung gerechtfertigt"

Bereits in der Sitzung des Sozial- und Jugendausschusses wurde mit den anderen Trägern eine Beitragserhöhung beraten. Eine Anhebung um zehn Euro monatlich wurde dabei als gerechtfertigt angesehen. Wie der Bürgermeister mitteilte, regte das Kreisjugendamt an, die bisher separat geleisteten Zahlungen für Spiel-, Getränke- und teilweise Obstgeld ebenfalls über die Elternbeiträge mit einzuheben.

CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger begrüßte die Übernahme der Elternbeitragssätze durch alle Einrichtungen. "Das zeugt von einer guten Kultur des Miteinanders." Mit den einheitlichen Sätzen in allen Einrichtungen habe die Stadt ein Alleinstellungsmerkmal.

"Die SPD-Fraktion freut sich, dass die Ermäßigung für die Geschwister und die Vorschulkinder wie gehabt bestehen bleibt", äußerte Fraktionsvorsitzender Klaus Gredinger. Das Fachpersonal in den Einrichtungen bezeichnete Stadtrat Schmidt als Sprecher der Freien Wähler "auf hohem Niveau." Gemessen an dem, was in den Einrichtungen geboten wird, sei die Betragserhöhung gerechtfertigt, stellte CWL-Fraktionssprecherin Sonja Heindl fest.

Kürzung für Geschwister

Die Mitglieder des Stadtrates beschlossen für den Kindergarten der Schulschwesterstiftung sowie den städtischen Kinderhort eine monatliche Erhöhung um zehn Euro zuzüglich des Spiel-, Getränke- und Obstgeldes. Zudem erhalten alle Geschwisterkinder eine Kürzung von monatlich zehn Euro pro Beitrag.
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