Erbendorf tritt dem "Geopark Bayern-Böhmen" als Mitglied bei
"Für Stadt von Interesse"

Erbendorf
24.04.2010
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Der Stadtrat beschloss den Beitritt als Mitglied zum Geopark Bayern-Böhmen e.V. "Eine Mitgliedschaft kommt den Belangen der Stadt in den gewichtigen Bereichen Bergbaugeschichte, Geologie sowie Flora und Fauna entgegen", so Bürgermeister Hans Donko.

Seit mehreren Jahren haben die bayerischen Landkreise Bayreuth, Neustadt/WN, Tirschenreuth und Wunsiedel zusammen mit den tschechischen Regionen Pilsen und Karlsbad den grenzüberschreitenden Geopark Bayern-Böhmen aufgebaut.

Künftig ein Verein

In diesem werden die vielfältigen geologischen Aspekte der Region aufbereitet und einem breiten Publikum näher gebracht. Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, werde der Geopark derzeit noch als Arbeitsgemeinschaft geführt und soll in einen gemeinnützigen Verein umgewandelt werden.

Als Jahresbeitrag für kommunale Gebietskörperschaften seien zehn Cent pro Einwohner vorgesehen. "Was der Geopark leistet, zeigt sich bei uns unter anderem im Geotop Föhrenbühl", so der Bürgermeister.

Stets bezahlt gemacht

CSU/CWL-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger stellte fest, dass überregionale Verbände sich für die Stadt schon immer bezahlt gemacht hätten. Als Beispiel nannte er den Naturpark Steinwald und die Steinwald-Allianz. "Den Geopark müssen wir ebenso unterstützen, weil er unseren Interessen entgegenkommt", so Reger.

Auch Stadtrat Anton Hauer stellte sich im Namen der SPD-Fraktion einem Beitritt der Stadt zum Verein nicht in den Weg. "Die Ziele des Geoparks unterstützen die Besonderheiten unserer Gegend und werten sie auf."
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