Erbendorfer Feuerwehr rettet völlig verängstigte Katze aus luftiger Höhe
Nach unten nur im Korb

Die Erde hat den kleinen Lauser wieder. Feuerwehrmann Clemens Koller rettete einen verängstigten Stubentiger in der Tirschenreuther Straße aus luftiger Höhe. Als die unverletzte Katze die erste Aufregung verdaut hatte, sprang sie mit einem Satz davon - ohne sich zu bedanken oder ihre Anschrift zu hinterlassen. Bild: rw
Lokales
Erbendorf
20.03.2015
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"Katze auf Baum", das ist ein Klassiker unter den Feuerwehreinsätzen. Manch einer mag sich über den Aufwand "für so ein dummes Viech" lustig machen. Für Tierfreunde steht die Sinnhaftigkeit aber außer Zweifel. Und da Floriansjünger auch Tierfreunde sind, rücken sie selbstverständlich auch zur Kleintierrettung aus. Eine Anwohnerin in der Tirschenreuther Straße hatte schon seit mehreren Tagen das jämmerliche Schreien einer Katze wahrgenommen. Doch die Absuche sämtlicher Gebäude und Kellerräume brachte leider keinen Erfolg. Am Donnerstag früh entdeckte die Damen schließlich die Lärmquelle laut miauend auf einem hohen Baum.

Da kann nur noch die Feuerwehr helfen, war ihr Gedanke. Diese kamen auch umgehend mit der Drehleiter. Doch die kleine Katze, die bis dahin in einer Astgabel saß, fühlte sich vom Anblick des roten Ungetüms von Einsatzfahrzeug eingeschüchtert und flüchtete noch ein paar Ast-Reihen nach oben. Feuerwehrmann Clemens Koller gelang es schließlich, den Stubentiger zu locken und in den Drehleiterkorb zu verfrachten. Unten angekommen war der Mieze die Aufregung immer noch anzusehen. Unverletzt sprang es in einem Satz davon.
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