Erbendorfer Stadtrat segnet eine Reihe von Bauprojekten ab - Rinderstall in Wetzldorf
Barrierefrei im Speicher wohnen

Lokales
Erbendorf
01.08.2015
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Zahlreiche Bauanträge hatten die Stadtratsmitglieder in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause zu behandeln. Alle erhielten grünes Licht vom Gremium.

Bereits in der April-Sitzung hatte sich der Stadtrat mit einer Bauvoranfrage des Landwirts Josef Schraml-Hösl zur Aussiedlung seines landwirtschaftlichen Betriebs befasst. Jetzt lagen dem Gremium zwei diesbezügliche Bauanträge vor.

So sieht der Bauherr die Errichtung einer Rinderstallung für Jungvieh westlich von Wetzldorf an der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Pfaben vor. Der Neubau soll in einer Größe von rund 20 mal 50 Meter errichtet werden. Die Wandhöhe beträgt knapp über vier Meter, die Gesamthöhe neun Meter. An der Nordwestseite wird ein Büro von etwa sechs mal vier Meter eingebaut.

Gülle im Behälter

In einem weiteren Antrag des Bauherrn ist der Neubau eines Güllebehälters vorgesehen, der mit einem Durchmesser von 18 Metern und einer Nutzhöhe von knapp vier Metern ausgeführt werden soll. Bürgermeister Hans Donko stellte fest, dass beide Bauvorhaben nach dem Baugesetzbuch privilegiert seien. Positiv beschieden wurde auch das Vorhaben von Markus Meierhöfer, der eine Nutzungsänderung des bestehenden Getreidespeichers zu einer barrierefreien Wohnung mit Anbau eines Liftes in Wetzldorf 8 vorsieht. So soll im Obergeschoss eine Wohnung in der Größe von rund 11 mal 14 Meter eingebaut werden. Zusätzlich wird an der Südseite des Gebäudes ein Aufzug installiert.

Des Weiteren lag dem Gremium ein Tekturplan von Stefan Schneider zum Anbau einer Garage sowie einer Lackier- und Trocknungsanlage (Spritzkabine) anstelle der ehemals geplanten Stahlhalle an der Südbahnhofstraße 30 vor. Die Garage wird in der Größe von rund vier mal sieben Meter östlich des bestehenden Gebäudes angedockt. Östlich der Garage soll die Spritzkabine mit circa sieben mal sieben Metern errichtet werden. Der Stadtrat stimmte zu.

Stall für Milchvieh

Bürgermeister Donko gab abschließend einen im Verwaltungsweg behandelten Bauantrag bekannt. So sieht Harald Hör eine Tektur beim Neubau eines Milchviehstalles und einer offenen Güllegrube in Neuenreuth vor.
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