"Gute Lösung für alle"

Lokales
Erbendorf
16.02.2015
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Eine 80 Meter lange Einhausung auf dem Abspann, ein Radweg mit Straßenunterquerung und der Zeit angepasste Land- und Forstwirtschaftswege. Das sehen die aktuellen Planungen zum Ausbau der B 299 am Hessenreuther Berg vor, die Bürgermeister Hans Donko in der jüngsten Stadtratssitzung vorstellte.

Der Bürgermeister berichtete dem Stadtratsgremium von einem konstruktiven Treffen mit dem Kollegen Werner Walberer und Amtsleiter Henner Wasmuth vom Staatlichen Bauamt aus Amberg im Pressather Rathaus, bei dem es um den aktuellen Planungsstand für die Bundesstraße 299 am Hessenreuther Berg ging.

"Nachdem im vergangenen Jahr bei einem Runden Tisch mit den Trägern öffentlicher Belange, den Naturschutzverbänden und den Grundstückseigentümern ein Kompromiss über das geplante Projekt gefunden wurde, konnte das Bauamt die geänderten Planungen jetzt vorlegen", so Donko.

Rad- und Forstweg

Wie der Bürgermeister ausführte, sei der Wunsch der Stadt nach einer Parallelstraße zwischen Aschenhof und Eppenhof zur neuen Bundesstraße aufgenommen. Entgegen der ursprünglichen Planungen sei jetzt ein durchgängiger Rad- und Forstweg nördlich der Straße bis Hessenreuth geplant.

Dieser werde entsprechend der Anforderungen der Zeit mit einer Breite von 3,50 Metern und Seitenbanketten mit jeweils einem Dreiviertelmeter errichtet. "Damit ist eine durchgängige Radwegeverbindung zwischen Erbendorf und Pressath möglich", stellte Bürgermeister Donko fest. Um eine gefahrlose Überquerung der B 299 zu ermöglichen, sei auch eine Radwegunterführung vorgesehen. "Ebenso bleibt der Parkplatz am Abspann erhalten, der von der Erbendorfer Seite aus angefahren werden kann." Damit bleibe der Hessenreuther Wald allen als attraktives Naherholungsgebiet erhalten.

Als positiv bewertete der Bürgermeister den Kompromiss bei der sogenannten Wildbrücke an der höchsten Erhebung, am Abspann. "Hier soll nach den neuen Planungen eine 80 Meter lange Einhausung geschaffen werden." Es werde somit ein geschlossener Bereich zur Überquerung für Wild, Wanderer und Skifahrer über die Bundesstraße geschaffen.

"Die gesamte Planung ist meiner Meinung nach eine gute Lösung für alle Beteiligten", stellte Donko fest. Er sei zuversichtlich, dass diese auch zur Ausführung kommt. Seinen Dank sprach Donko in der Stadtratssitzung dem Staatlichen Bauamt für die gelungene Planung aus. Dank galt auch allen, die sich an den Vorbereitungen beteiligt hatten. Besonders erwähnte Donko den Hauptbetroffenen Grundeigentümer Johannes von Hippel aus Erbendorf als auch die Naturschutzbehörde.

Attraktive Verbindung

Abschließend wies Bürgermeister Donko darauf hin, dass die Stadt Erbendorf an den Ausbaukosten nicht beteiligt sei. "Die land- und forstwirtschaftlichen Wege entlang der B 299 werden nach Fertigstellung in das Eigentum der Stadt übergehen. "Damit sind wir in der Zukunft zwar zur Wegesicherung unterhaltspflichtig, aber dafür erhalten wir eine attraktive Radwegeverbindung über den Hessenreuther Berg nach Pressath."
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