Helfer und Vorreiter

Lokales
Erbendorf
04.02.2015
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Der Kleine Dienst leistet großartige Arbeit. Die ehrenamtlichen Helfer opfern ihre Freizeit für eine wirklich gute Sache. Die Bilanz der Verantwortlichen fällt entsprechend positiv für alle Beteiligten aus

"Eine absolut beachtliche Stundenanzahl brachten unsere ehrenamtlichen Helfer im vergangenen Jahr zusammen." Das stellte Pfarrer Martin Besold bei der Frühjahrsversammlung des Kleinen Dienstes im Faustinus-Stüberl im Loretto-Heim fest. "Der Kleine Dienst ist sehr gefragt und wichtig."

Erfolgreiches Jahr

Die Nächstenhilfe der beiden örtlichen Kirchen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. In der Versammlung sang Pfarrer Besold eine laute Lobeshymne auf die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer: "Sie wenden viel Freizeit auf für den Dienst am Nächsten."

In seinem Rechenschaftsbericht sprach Besold für das vergangene Jahr von 287 Einsätzen mit insgesamt 914 Stunden. So sorgten beispielsweise die Helfer 104 Mal für unterhaltsame Nachmittage in beiden Altenheimen. 53 Mal wurden sie gerufen, bedürftigen Menschen den Gottesdienstbesuch zu ermöglichen. Weiter standen Arztbesuche (51) und Einkäufe (47) auf der Agenda. Wie der Pfarrer weiter anmerkte, seien auch Ehrenamtliche für Besuchsdienste, Ausflüge und Spaziergänge angefordert worden. "Unser Einsatz für den Nächsten ist sehr gefragt", stellte Besold fest. Er sprach allen Helfern ein "Vergelt's Gott" für ihr enormes Engagement aus.

"Neue Mitstreiter sind bei uns jederzeit herzlich willkommen." Mit diesen Worten sprach Besold die Thematik der Mitarbeiterwerbung an. "Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat, kann sich an die Vermittlungsstelle des Kleinen Dienstes im katholischen oder evangelischen Pfarramt wenden."

Wie der Pfarrer weiter ausführte, können die Mitarbeiter selbst bestimmen, zu welchen Einsätzen sie innerhalb der Gemeindegrenzen gerufen und in welchem zeitlichen Umfang sie eingesetzt werden möchten.

Geordnete Kasse

Geschäftsführerin Rita Kunz berichtete von einem geordneten Kassenstand. Des Weiteren informierte sie die Mitglieder über Weiterbildungsmöglichkeiten. So werde demnächst in Zusammenarbeit mit der örtlichen Altenpflegeschule ein Kurs für pflegende Angehörige angeboten. Im Schloss Spindelhof findet unter der Regie der Katholischen Erwachsenenbildung ein Grundkurs "Krankenbesuche" statt. Abschließend erinnerte Kunz an das 20-jährige Bestehen des Kleinen Dienstes, das im kommenden Jahr gefeiert werden soll. In diesem Zusammenhang merkte sie an, dass die karitative Einrichtung immer mehr ein Paradebeispiel für andere Orte sei. "Viele Pfarreien haben sich schon bei uns informiert", so die Geschäftsführerin. Pfarrer Besold stellte stolz fest: "Wir haben hier eine Vorreiterrolle."
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